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Schritt für Schritt erneuern

Die Bauarbeiten rund ums Hirschenbad laufen voran. Das alte Gebäude ist inzwischen freigestellt.

Thomas Rufener vor dem Hirschenbad, das dereinst eine gehobene regionale Küche bieten soll.
Thomas Rufener vor dem Hirschenbad, das dereinst eine gehobene regionale Küche bieten soll.
Marcel Bieri

Ein Kran, zwei Bagger, viel Baumaterial und Bauschutt: Rund ums «Bedli» laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Die Front ist zwar unberührt, von hinten ist die Beiz jedoch kaum mehr zu erkennen.

Alles, was nicht zur ursprünglichen Bausubstanz gehörte, wurde abgerissen und wird durch Neubauten ersetzt. «Im Moment wird der Tiefbaubereich erledigt», sagt Thomas Rufener, der Besitzer der Traditionsstätte.

Der Baugrund sei nicht ganz einfach, so der ehemalige Stadtpräsident, es hätten immer wieder Sondierungen vorgenommen werden müssen. Die einzelnen Etappen seien zum Teil schwierig einzuschätzen gewesen, auch weil die historische Bausubstanz des 1728 gebauten Gebäudes manche Überraschungen parat hatte.

Beim Umbau eines alten, schützenswerten Gebäudes müsse man halt damit rechnen, so Rufener. «Immerhin hat uns das trockene Wetter bisher geholfen.»

Pächter soll sich einbringen

Geht alles nach Plan, wird das Restaurant Ende Sommer 2019 eröffnet. Wer dereinst das Lokal führen wird, ist noch nicht klar. Einzelne Kontakte hätten schon stattgefunden, sagt Rufener.

«Immerhin hat uns das trockene Wetter bisher geholfen.»

Thomas Rufener, Besitzer

Die Suche nach dem künftigen Pächter oder Geschäftsführer soll idealerweise noch dieses Jahr unter Dach und Fach gebracht werden. Unter anderem auch deswegen, weil der künftige Betreiber sich beim Innenausbau, der in den Wintermonaten erfolgen soll, noch einbringen kann.

Damit sollen auch vergangene Fehler und Probleme vermieden werden. Beispiel Küche: Früher musste alles vom Vordereingang hineintransportiert werden, ein eher hinderlicher Umstand.

Mit dem Umbau wird ein separater Eingang entstehen. Generell wurde viel über die Konzeption der Küche nachgedacht. «Diese ist ein entscheidender Mittelpunkt einer Gaststätte», sagt Rufener, «entsprechend funktional sollte sie sein.»

Das heutige Gastronomieumfeld sei zwar herausfordernd, er sei jedoch davon überzeugt, dass das «Bedli» den künftigen Betreibern gute Chancen biete.

Rufener schwebt eine gehobene Gastronomie mit saisonalen und regionalen Produkten vor, ein «Gault Millau»-Tempel werde aus dem «Bedli» jedoch sicher nicht: «Wir wollen ein Traditionslokal in die Zukunft bringen.»

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