Sanierung in den Frühlingsferien

Schwarzhäusern

Die Gemeinde Schwarzhäusern rechnet 2018 erneut mit einem Defizit. Für 80'000 Franken wird das undichte Schulhausdach erneuert.

Das Flachdach des Schulhauses in Schwarzhäusern ist undicht und soll saniert werden.

Das Flachdach des Schulhauses in Schwarzhäusern ist undicht und soll saniert werden.

(Bild: zvg)

«Wirklich keine Fragen?», zeigte sich Gemeindepräsident Lucas Burkhard überrascht, dass es zum Budget 2018 keinerlei Wortmeldung gab. Entsprechend einstimmig genehmigten die an der Gemeindeversammlung anwesenden 33 Stimmberechtigten (von 386) den Voranschlag mit einer unveränderten Steueranlage von 1,6 Einheiten. Dieser sieht bei 1,8 Millionen Franken Aufwand beim Gesamthaushalt ein Defizit von 188'400 Franken vor; 165'600 Franken davon entfallen auf den allgemeinen Haushalt. Falls die für das laufende und das nächste Jahr budgetierten Verluste tatsächlich eintreten, wird das Eigenkapital von aktuell 1,2 Millionen Franken Ende 2018 noch 878'000 Franken betragen.

Investitionen von 520'000 Franken sind für 2018 vorgesehen, darunter als ein grösserer Brocken die Sanierung des undichten Schulhausflachdachs. Von den drei Offerten sei jene der Firma Kläntschi mit 67'700 Franken die günstigste gewesen. Hinzu kämen Malerarbeiten von rund 10'000 Franken, begründete der Gemeindepräsident den Investitionskredit von 80'000 Franken. Die Versammelten stimmten dem Kredit mit 31 Ja und 1 Nein (1 Enthaltung) zu. Ausgeführt werden sollen die Arbeiten während der Frühlingsferien.

Jetzt machte sich Gemeinderat Marc Liechti für die Genehmigung der jährlich wiederkehrenden Schülertransportkosten nach Bannwil stark. 26'000 Franken sind es für das kommende Jahr, 45'000 Franken für das darauf folgende. Die Versammlung stimmte diesem Antrag einstimmig zu. Zum Zug kommt die Transportfirma von Martin Grütter aus Seeberg.

Des Weiteren informierte der Gemeinderat über den Umbau des aufgehobenen Kommandopostens in der Zivilschutzanlage. Daraus würden 50 bis 55 zusätz­liche öffentliche Schutzplätze ­resultieren, womit die Unterdeckung der Gemeinde von 23 Plätzen behoben sei.

hml

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