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Positives Fazit zum «Aquazeltia»

Das Zeltprovisorium in der Badi in Herzogenbuchsee zog weniger Besucher an als erwartet , doch die Zahlen stimmen trotzdem.

Projektleiter Kurt Grossenbacher freut sich: Die Arbeiten für das Provisorium sind beinahe abgeschlossen.
Projektleiter Kurt Grossenbacher freut sich: Die Arbeiten für das Provisorium sind beinahe abgeschlossen.
Daniel Fuchs
Der Blick vom Sprungbrett: Das Becken wurde bereits mit Wasser gefüllt.
Der Blick vom Sprungbrett: Das Becken wurde bereits mit Wasser gefüllt.
Daniel Fuchs
Das bisherige Hallenbad wird komplett ausgehöhlt und neu erstellt.
Das bisherige Hallenbad wird komplett ausgehöhlt und neu erstellt.
Daniel Fuchs
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Das sogenannte Aquazeltia im Freibad ist seit Oktober die grosse Attraktion in Herzogenbuchsee. Wer das Zeltprovisorium über dem 50-Meter-Aussenschwimmbecken noch einmal geniessen möchte, muss sich aber beeilen: Am Sonntag hat die «Übergangslösung», die während der Um- und Ausbauarbeiten am Hallenbad den Badebetrieb sicherstellte, letztmals geöffnet. Bereits am Montag beginnen die Abbauarbeiten. Die ganze Aquarena-Anlage bleibt anschliessend geschlossen, ehe dann am 12. Mai die Sommersaison beginnt.

Das Provisorium habe in den vergangenen Wochen und Monaten viel positives Echo hervorgerufen, sagt Kurt Grossenbacher von der Aquarena Sport + Wellness AG. Vor allem bei den Schulen, die dort ihren Schwimmunterricht hätten durchführen können, sei das Angebot besonders gut angekommen.

Und neben einem Schwimmclub aus Bern seien auch sonst immer wieder Auswärtige zu Besuch gewesen. «Es sind viele Gäste da gewesen, die ich vorher noch nie gesehen hatte», meint Grossenbacher. Er hatte letzten September die Hoffnung geäussert, dass täglich 600 Besucher ins Aquazeltia kommen sollten. Ganz so viele sind es letztlich nicht geworden: Der Projektleiter zählte im Durchschnitt 350 Gäste pro Tag. «Damit sind wir aber sehr zufrieden.» Auch die Events im Zelt, etwa die Sportpreisverleihung mit rund 130 Gästen, seien gut besucht gewesen.

Bauarbeiten auf Kurs

Offen blieb im Vorfeld die Frage, wie gross der Energieverbrauch ausfallen würde. Das Zelt sei längst keine so grosse Energieschleuder, wie man das auf der ersten Blick vielleicht vermuten könnte, hatte Kurt Grossenbacher vor der Eröffnung gesagt.

Er sollte recht behalten: Die Energiekosten lägen bei knapp 250'000 Franken und damit leicht unter dem, was man erwartet habe, berichtet er. Beim Gas liege der Verbrauch zwar rund 15 Prozent über den Berechnungen. Dafür habe man bei den Holzschnitzeln gleich 30 Prozent weniger eingesetzt als geplant.

Und was ist mit den Sanierungs- und Ausbauarbeiten? Diese seien auf Kurs, sagt Kurt Grossenbacher. Der Rohbau sei mittlerweile fertig. Die umgebaute Badi soll wie geplant im August eröffnet werden.

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