Zum Hauptinhalt springen

Perfekt Rasten mit Aussicht

Reisende mit Wohnmobilen sollen am Strandweg künftig eine perfekte Infrastruktur für ihren Halt finden, für die Infrastruktur aber eine Gebühr bezahlen.

Bereit für Wohnmobile: Die acht Parkplätze sind bereits in einer grösseren Tiefe angelegt worden.
Bereit für Wohnmobile: Die acht Parkplätze sind bereits in einer grösseren Tiefe angelegt worden.
Thomas Peter

Auf der Autobahn den Blinker setzen und in unmittelbarer ­Nähe der Ausfahrt mit Blick auf Aare, Holzbrücke und Städtchen rasten: Das machen Reisende mit Wohnmobilen in Wangen an der Aare zunehmend, wie die Gemeinde festgestellt hat. Sie will deshalb am Strandweg einen offiziellen Stellplatz für acht Fahrzeuge einrichten. Das Regierungsstatthalteramt hat ihr dafür die Bewilligung erteilt.Einen Teil der Arbeiten hat Wangen laut Gemeindeschreiber Peter Bühler bereits geleistet: Die Gemeinde liess die Parkplätze in grösserer Tiefe anlegen, als sie diese mit Rasengittersteinen befestigte. Nun sollen noch die Infrastruktur eingerichtet und die Signalisation angebracht werden.

Wie viel die Gemeinde dafür aufwenden wird, kann Peter Bühler nicht beziffern. Die Gebühr, die die Benützer entrichten ­müssen, wird sich aber um die 15 Franken pro Tag bewegen. Der Gemeindeschreiber rechnet damit, dass die acht Plätze im nächsten Sommer bereitstehen werden.

Wirtschaftliches Potenzial

Die Idee für den Wohnmobilstellplatz sei in Wangen bereits längere Zeit in den Köpfen herumgegeistert, erklärt Peter Bühler. Beweis dafür ist die Vorinvestition in die grösseren Parkfelder. Seit diesem Jahr fördern auch die Regionen Emmental und Oberaargau die Errichtung solcher Plätze, indem sie unter anderem für Interessierte einen Leitfaden verfassten und auf das wirtschaftliche Potenzial dieser Gäste hinwiesen (wir berichteten).

Dass die Wohnmobilisten nicht nur die erhobene Gebühr zurücklassen, das hofft auch Gemeindeschreiber Peter Bühler und verweist auf das direkt neben dem Parkplatz gelegene Schwimmbad. Es dürfte ins Blickfeld rücken, wenn sich die Gäste an Aare, Holzbrücke und Städtchen sattgesehen haben.

(jr)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch