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Neues Gesicht für die Klinik SGM

Abschluss des Umbaus, Wechsel in der Leitung und neue Angebote: Die Klinik SGM in Langenthal hat ein bewegtes Jahr hinter sich.

Vor der aus- und umgebauten SGM-Klinik: Geschäftsführer Richard Hebeisen (links) und Baukommissionspräsident Timon Spörri.
Vor der aus- und umgebauten SGM-Klinik: Geschäftsführer Richard Hebeisen (links) und Baukommissionspräsident Timon Spörri.
Thomas Peter
Angebot für Frauen mit nachgeburtlicher Depression: Stationsleiter Jürg Schenk in einem von vier neuen Mutter-Kind-Zimmern.
Angebot für Frauen mit nachgeburtlicher Depression: Stationsleiter Jürg Schenk in einem von vier neuen Mutter-Kind-Zimmern.
Thomas Peter
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Zwei Jahre dauerten der Ausbau und die Sanierung der Klinik SGM bei laufendem Betrieb; im vergangenen Sommer wurde das erneuerte Hauptgebäude eingeweiht. Dass die Bauarbeiten den Patienten wie dem Personal viel abverlangten, davon legt der Jahresbericht Zeugnis ab: Alleine die Abteilungen Pflege und Behandlungen waren über drei Stockwerke verteilt. Dennoch oder gerade deshalb weist dieser Bereich mit 86 Prozent eine sehr hohe Patientenzufriedenheit aus.

Hefti gab den Stab weiter

Auch nach dem Abschluss der Arbeiten ist das ärztlich-therapeutische Team der christlichen Fachklinik gefordert. Einerseits müsse die neue Infrastruktur mit qualifizierten Angeboten gefüllt werden, hält René Hefti fest. Nach fast zwanzig Jahren Leitungs- und Aufbautätigkeit gab er seine Chefarztfunktion Ende Februar an Albrecht Seiler ab, den bisherigen Leiter der Stationären Dienste der Klinik an der Weissensteinstrasse. Der Wechsel in der Leitung sowie die anspruchsvolle Personalrekrutierung prägten das Berichtsjahr.

Vier Plätze für Babymütter

Zu den Spezialangeboten gehören vier neue Therapieplätze für Mütter mit ihren Babys, die in der Zeit nach der Entbindung unter postnataler Depression oder überhaupt an psychischen Erkrankungen leiden und professionelle Hilfe benötigen. Auch das Behandlungskonzept Essstörungen wurde überarbeitet. Die Physiotherapie verfügt nun über vier Räume und einen grösseren für medizinische Trainingstherapie.

Die ambulante Physiotherapie wurde ausgeweitet: Neu sind Fitnessabos im Angebot. Die Bauabrechnung liegt im Jahresbericht noch nicht vor. Der Betriebsertrag beläuft sich auf 11,6 Millionen Franken, der Jahresgewinn auf gut 53'000 Franken. Die Belegung lag bei gut 100 Prozent im stationären Bereich; die Patienten bleiben durchschnittlich 46 Tage (Vorjahr: 44,4). Die Auslastung der Tagesklinik belief sich auf rund 70 Prozent. cd

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