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Mehr Lebensraum für den Eisvogel

Der Verein Lebendiges Rottal baut eine künstliche Brutwand für den Eisvogel. Natürliche Nistplätze findet die seltene Art in der Region kaum mehr. Das liege vor allem am Menschen.

Bis die Brutwand genutzt wird, könnte es noch zwei , drei Jahre dauern, sagt Projektleiter Manfred Steffen  Foto: Beat Mathys
Bis die Brutwand genutzt wird, könnte es noch zwei , drei Jahre dauern, sagt Projektleiter Manfred Steffen Foto: Beat Mathys

Es gibt ihn schätzungsweise nur 400 bis 500 Mal in der Schweiz: Den Eisvogel, der für sein blau-oranges Federkleid bekannt ist. Auch in der Region ist er zu finden und gräbt in vom Hochwasser angerissene Steilufer an Rot, Langete oder Önz seine Brutröhre. Von denen gibt es aber immer weniger und das wird zum Problem: «Heutzutage werden diese Ufer oft umgehend wieder verbaut», sagt Manfred Steffen, Präsident des Vereins Lebendiges Rottal. Darüberhinaus stören an den verbleibenden Brutorten viele Spaziergänger den scheuen Eisvogel.

Foto: Natur-Museum Luzern
Foto: Natur-Museum Luzern

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