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Langenthals Ansage

Der SC Langenthal bremst den Lauf von Leader Rapperswil. In einem spannenden Spitzenkampf gewinnen die Oberaargauer mit 4:3. Auch weil Brent Kelly im Schlussdrittel ein Doppelschlag gelingt.

Langenthal im Vorteil: Yves Müller (rechts) versucht, die Scheibe gegen den Rapperswiler Steve Mason zu behaupten.
Langenthal im Vorteil: Yves Müller (rechts) versucht, die Scheibe gegen den Rapperswiler Steve Mason zu behaupten.
Manuel Lopez

Einmal mehr ist es Brent Kelly, der eine Partie für den SC Langenthal gewendet hat. Der Stürmer im Topscorer-Trikot trägt die Flammen zurecht auf seinem Rücken – eine bessere Definition als «on fire» gibt es für die Leistung des Kanadiers derzeit nämlich nicht. In sechs Spielen seit der Nationalmannschaftspause hat der 35-Jährige sieben Tore und neun Assists gesammelt, gegen Rapperswil erzielte er in der 41. Minute den 3:3-Ausgleich. Nachdem ein Schuss von Yves Müller an die Latte ging und als die Sicht des gegnerischen Keepers verdeckt war, schoss er in der 45. Minute auch noch das 4:3. «Es fühlt sich gut an. Wir haben heute füreinander gekämpft und hart gearbeitet», sagte der Matchwinner.

Rapperswil erholte sich von diesem Doppelschlag nicht mehr – ganz im Gegenteil: In den Schlussminuten erhöhte Langenthal das Tempo erneut und dominierte sogar nach Belieben. Langenthal hat den Rapperswilern damit die erste Niederlage nach sechs Siegen zugefügt, ausserdem gewannen die Oberaargauer bereits zum fünften Mal in Folge.

«Langenthal war besser und hat uns in die Niederlage gezwungen», konstatierte auch der Gäste-Trainer Jeff Tomlinson. Jeffrey Füglister kommentierte derweil: «Wir müssen Rapperswil nicht grossreden, obwohl dieses Team auf dem ersten Rang steht. Wir haben auch eine gute Mannschaft und können sie bezwingen.» Der Abschluss des Spiels mitsamt Druckphase darf deshalb durchaus als klare Aussage des SCL gewertet werden.

«Wir haben in der Nationalmannschaftspause hart gearbeitet. Deshalb sind wir physisch auf einem Toplevel.»

Jeffrey Füglister

Mehrere haltbare Treffer

Ein Thema war die Leistung der beiden Torhüter. Langenthals Trainer Per Hånberg hatte Yannick Wildhaber nach den zuletzt durchzogenen Leistungen von Marco Mathis den Vorzug gegeben, zumal er sich den Einsatz mit einem gegentorlosen Spiel in Visp verdient hatte. Wildhaber kassierte aber im ersten Drittel beim Stand von 1:0 für die Oberaargauer gleich zwei haltbare Treffer innerhalb von 65 Sekunden, einer davon in Unterzahl. Rapperswil errang damit die Führung im Spitzenkampf etwas gar einfach, ebenso glücklich kam aber auch die SCL-Führung zustande – Jeffrey Füglisters Flachschuss schien nämlich ebenso harmlos und führte ebenfalls zum Tor. Wildhaber konnte sich immerhin im Schlussdrittel mit einigen wichtigen Paraden beweisen, weshalb er dann doch einen deutlich besseren Gesamteindruck hinterliess.

Positive Formkurven

Gesteigert hat sich derweil auch der SC Langenthal. Bei vielen Spielern zeigt die Formkurve steil nach oben Mit Brent Kelly haben die Oberaargauer den ligaweit besten Skorer in ihren Reihen, Mit Jeffrey Füglister (22 Punkte in 22 Spielen), Stefan Tschannen (30/19) und Nico Dünner (22/19) gehören ausserdem drei Schweizer in den besten 20 Skorern. «Wir haben in der Nationalmannschaftspause hart gearbeitet. Deshalb sind wir physisch auf einem Toplevel», begründete Füglister die gute Phase des SCL. Diese soll nun weitere fünf Spiele anhalten, ehe die zweite Nationalmannschaftspause ansteht.

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