Zum Hauptinhalt springen

Kaum Puls spürbar

Die Salt Mobile AG will in Eriswil eine eigene Natelantenne bauen. Das Interesse an der frühzeitigen Information war nur bescheiden.

Am Informationsabend von der Salt Mobile AG in Eriswil erschienen gerade mal fünf Personen.
Am Informationsabend von der Salt Mobile AG in Eriswil erschienen gerade mal fünf Personen.
Keystone

«Viel vom Puls habe ich nicht mitbekommen», hielt Rocco Zaccone von der Salt Mobile AG am Schluss des Informationsabends in Eriswil fest. Erschienen waren nur fünf Personen, die nicht dem Gemeinderat oder der Gemeindeverwaltung angehörten. Dabei ging es um ein Thema, das andernorts immer noch die Gemüter bewegt: Salt will in Eriswil eine Natelantenne bauen, die dritte nach denen von Swisscom und Sunrise. Geplant ist ein 15 Meter hoher Mast beim Sportplatz Wüeri.

Die Grenzwerte würden bei den nächsten Liegenschaften problemlos eingehalten, informierte Martin Hänzi, beim Beco in Bern zuständig für den Immissionsschutz. Ihn hatten der Gemeinderat und Salt als unabhängigen Fachmann für den Informationsabend beigezogen. Noch liegt kein Bauprojekt und damit auch kein Baugesuch vor. Bis dahin erwartet Hänzi vor allem noch den Nachweis des Immissionswertes auf dem Pausenplatz des Schulhauses, der in den Unterlagen noch fehlt.

Gemeindepräsidentin Sonja Straumann enttäuscht

Auch Gemeindepräsidentin Sonja Straumann zeigte sich über den spärlichen Aufmarsch etwas enttäuscht. Immerhin habe man bereits in einem so frühen Stadium des Projektes informiert, damit allfällige Bedenken rechtzeitig angemeldet werden können. Sie interpretiert das so, dass der Mobilfunk heute für ­viele zum Leben gehöre und diese deshalb auch akzeptierten, dass es dafür Antennen brauche. Rocco Zaccone hofft, dieses Jahr noch das Baugesuch einreichen zu können.

In Eriswil geht es in Sachen neue Kommunikationsmittel bereits bald weiter: Am 20. September informiert die Firma ICT plus GmbH aus Steffisburg, wie sie mit Funknetzen in abgelegenen Gebieten schnelles Internet möglich macht (ebenfalls 20 Uhr im Mehrzweckraum).

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch