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Jetzt hat Mani Matter seinen Platz

Mit der Einweihung des nach ihm ­benannten Platzes hat die ­Gemeinde am Freitag den Liedermacher geehrt. Zur Freude auch von Initiant Jürg Wyssmann und der eigens dafür angereisten Witwe Joy Matter.

Bei der Einweihung des Mani-Matter-Platzes: Gemeindepräsident Markus Loosli (links), Witwe Joy Matter und Initiant Jürg Wyssmann.
Bei der Einweihung des Mani-Matter-Platzes: Gemeindepräsident Markus Loosli (links), Witwe Joy Matter und Initiant Jürg Wyssmann.
Andreas Marbot

Das hätte Mani Matter ganz sicher gefallen: Über 40 Kinder der 5. und 6. Klasse aus dem Schulhaus Oenz, die mit Inbrunst und mit dem nötigen Witz sein «Si hei dr Wilhälm Täll ufgfüert» zum Besten geben. So geschehen am späteren Freitagnachmittag im Kornhaus in Herzogenbuchsee.

Nur das Wetter wollte nicht mitspielen: Weshalb die Feier zur Einweihung des neuen Mani-Matter-Platzes, der zwischen dem Gemeindehaus und dem Kornhaus liegt, nach drinnen verlegt werden musste. Und dort war auch der allerletzte Platz besetzt.

«Ein wunderschöner Platz»

Ein Gässchen hätte für Matter nicht gereicht, meinte Gemeindepräsident Markus Loosli. Für den wohl bekanntesten Schweizer Liedermacher, der am 4. August 1936 im Spital Herzogenbuchsee geboren wurde und zu dessen Fans sich Loosli selbst zählt, musste es schon ein Platz sein.

Jener im Gemeindepark, der bisher namenlos war. In seiner Rede dankte der Gemeindepräsident auch dem Buchser Jürg Wyssmann, der die Kulturkommission auf die Idee gebracht hatte. «Wir Buchser können stolz sein», meinte dieser kurz vor der Enthüllung des Schildes. Diese konnte schliesslich – Petrus sei Dank – ohne Regen über die Bühne gehen.

Mit viel Applaus begrüsst wurde Joy Matter, die Witwe des 1972 viel zu früh verstorbenen Chansonniers. Sie freute sich sehr über die Ehrung auf dem «wunderschönen Platz» und dankte den Buchsern auch im Namen ihrer Kinder.

Zudem konnte sie die Hintergründe erzählen, weshalb der Berner Liedermacher überhaupt in der Oberaargauer Gemeinde geboren wurde. So verbrachte der junge Mani Matter seine Schulferien oft bei seinem Onkel Max Matter.

Dieser war Dorfarzt in Buchsi und mit der Schwester von Manis Mutter verheiratet. Weshalb die Eltern Matter schon früh veranlasst hatten, dass ihr Sohn in Herzogenbuchsee entbunden wird.

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