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Insolvenz knapp abgewendet

Die Bator AG befindet sich im Nachlassverfahren. Wie es aussieht, ist der Torfabrikant dem drohenden Konkurs gerade noch von der Schippe gesprungen.

Offenbar ist es bei der Bator AG in Herzogenbuchsee knapp nicht zum Konkurs gekommen.
Offenbar ist es bei der Bator AG in Herzogenbuchsee knapp nicht zum Konkurs gekommen.
Screenshot/Google Streetview

Eine vom Gericht gewährte Nachlassstundung bietet einem angeschlagenen Unternehmen die Möglichkeit, sich über einen gewissen Zeitraum hinweg mit seinen Gläubigern zu einigen oder neue Investoren zu finden.

Ziel ist es dabei, einen drohenden Konkurs abzuwenden. Diesen juristischen Weg muss nun der Industrietorehersteller Bator aus Herzogenbuchsee gehen, wie das Handelsamtsblatt publizierte.

Investoren gefunden

Im Nachlassverfahren ist das Unternehmen über sechs Monate hinweg vor Betreibungen geschützt und kann den Betrieb normal weiterführen. Würde sich bis Ende Februar keine Lösung finden, so wäre eine Insolvenz kaum abzuwenden. Wie der Geschäftsleiter der Bator AG, Urs Balke, auf Anfrage mitteilt, sei diese Gefahr aber so gut wie gebannt.

Man habe Investoren finden können und sei sehr zuversichtlich. Dies bestätigt auf Anfrage auch der Sachwalter Thomas Gisselbrecht, der das Nachlassverfahren beaufsichtigt. Man befinde sich in der Endphase der Verhandlungen mit zwei Investoren und erwarte in den nächsten Wochen einen Abschluss.

«Mit diesem ist eine Zukunft für die Firma Bator mit Sicherheit möglich», so der Rechtsanwalt. Das erklärte Ziel sei die Sicherung der Arbeitsplätze am Standort Herzogenbuchsee.

Bauverzögerungen

In die missliche Lage war das Unternehmen durch mehrere Bauverzögerungen letztes Jahr und grössere Investitionen in den USA geraten, betont Geschäftsleiter Urs Balke. Die grosse Stellung der Bator AG in der Branche und die sehr gute Auftragslage stimme für die Zukunft aber ­positiv.

Das Unternehmen mit Standorten in Frankreich, den USA und Tschechien, wurde 1959 gegründet und beschäftigt am Hauptsitz Herzogenbuchsee rund 40 Arbeitnehmende. Vom Nachlassverfahren ist lediglich die Bator AG Schweiz betroffen.

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