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«Ich fahre die Tiere nicht extra an»

In ihrer Karriere als Autofahrerin kollidierte eine heute 30-jährige Oberaargauerin mit zwölf Rehen. Ein weiteres verfehlte sie knapp. Bei jedem angefahrenen Tier plagt die Frau ein schlechtes Gewissen.

Psychische und körperliche Blessuren trug eine 30-jährige Autofahrerin nach einer Fastkollision mit einem Reh davon. Es war das einzige Mal, dass das Tier lebend davonkam. In zwölf Fällen überlebte das Reh den Zusammenstoss mit dem Auto nicht (Symbolbild).
Psychische und körperliche Blessuren trug eine 30-jährige Autofahrerin nach einer Fastkollision mit einem Reh davon. Es war das einzige Mal, dass das Tier lebend davonkam. In zwölf Fällen überlebte das Reh den Zusammenstoss mit dem Auto nicht (Symbolbild).
Thomas Peter

«Machst du es eigentlich mit Absicht?!» – eine Frage, die sich Lea Zbinden* schon gefallen lassen musste. «Nein, ich fahre die Tiere logischerweise nicht extra an», sagt die 30-jährige Automobilistin. Über das Thema zu sprechen, fällt ihr alles andere als leicht. Zbinden kollidierte in ihrem Leben bereits mit zwölf Rehen. Um ein Haar wären es dreizehn gewesen. Alle Vorfälle ereigneten sich zwischen 2004 und 2013. Eine traurige Bilanz.

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