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«Ich bin kein Paragrafenreiter»

Am Montagabend wählte der Stadtrat Langenthal Bernhard Marti (SP) zu seinem neuen Präsidenten für das Jahr 2016. Der dreissigjährige Jurist ­bezeichnet sich selber ­scherzhaft als Langenthaler «Urein­wohner».

Robert Grogg
Bernhard Marti is(s)t gerne im Chrämerhuus:?Dem neuen Stadtratspräsidenten gefällt das kulinarische und kulturelle Angebot.
Bernhard Marti is(s)t gerne im Chrämerhuus:?Dem neuen Stadtratspräsidenten gefällt das kulinarische und kulturelle Angebot.
Robert Grogg

Bei der früheren Langenthaler SP-Stadträtin Nathalie Scheibli besuchte er den Kindergarten, und EVP-Stadtrat Daniel Steiner-Brütsch war sein Gymerlehrer. Zudem kandidierte bereits sein Vater zweimal für den Stadtrat. Dass Bernhard Marti sich für Politik interessiert, ist also nicht ganz zufällig.

Mit 23 Jahren trat er der SP bei. Im ersten Anlauf schaffte er es zwar nicht in den Stadtrat, aber in die Sozialkommission. Am 1. Februar 2010 konnte er für Hanspeter von Flüe ins Stadtparlament nach­rutschen. 2011 wurde er in die Geschäftsprüfungskommission gewählt, und nach nur einem Jahr war er bereits deren Präsident.Seit einem Jahr ist Bernhard Marti Vizepräsident des Stadtrates. Gelegenheit zum Üben bekam er keine.

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