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Heimspiel im Chrämi

Das neue Album der Langenthaler Post-Metal-Truppe Palmer lockte am Samstag zahlreiche Freunde der harten Musik ins Chrämerhuus.

Offene lange Haare, Vollbart, grimmiges Gesicht, leuchtende Augen und barfuss. So präsentierte sich Sänger Steve Diener auf der Bühne im Chrämi und wusste zu überzeugen. Zur harten Musik und zu sphärischen Klängen taumelte der bärenartige Mann auf der Bühne umher und gab sich der Musik vollkommen hin.

Die vierköpfige Band Palmer ist über die Kantons- und Landesgrenze hinaus für ihre intensive Liveperformance bekannt und bestätigte dies am vergangenen Samstag. Da die Musiker wieder mal «zu Hause» spielten, fanden neben neugierigen jungen Fans auch viele Freunde der Anfangstage den Weg ins Chrämi.

Es hat sechs Jahre gedauert

Ganze sechs Jahre ist es her, als die Band hier letztmals auf der Bühne stand. «Wir haben an jenem Abend unser letztes Album getauft», so Ueli Heiniger (Bass). Dass es sechs Jahre dauerte, bis das neue Album «Surrounding the Void» rauskam, bereue man überhaupt nicht.

«Wir haben uns in verschiedenen Phasen zum Endprodukt hinbewegt», sagt er. Dadurch, dass man sich Zeit gelassen habe, sei das Album ein repräsentativer Zeuge ihrer musikalischen Entwicklung. «Wir sind vollends zufrieden mit dem Album», sagt Jan Wälchli (Gitarre).

Obwohl Palmer im Metal-Bereich eine Nischenband ist, spielte sie am Samstag vor einem gut gefüllten Saal. Unterstützt wurden sie dabei von den deutschen Bands Ånd und Earthship. Dass es zu dieser Zusammenstellung im Chrämi kam, ist einem glück­lichen Zufall geschuldet. Mit Earthship hatten Palmer nämlich kürzlich in Genf gespielt und sie nach dem Auftritt gefragt, ob sie nicht auch in Langenthal auftreten wollen. Die Berliner hatten spontan zugesagt.

Im Herbst plant die Langenthaler Truppe eine Europa-Tour. Ueli Heiniger freut sich riesig: «Kein Reisebüro auf der Welt kann uns so etwas buchen. Das wird phänomenal.»

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