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Gemeinsam auf guten Wegen

Die Raiffeisenbank Aare-Langete blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr nach dem Zusammenschluss zurück.

Am Freitag fand die erste gemeinsame Generalversammlung der früheren Banken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare statt. Im Bild die Filiale der Raiffeisenbank an der Käsereistrasse in Langenthal.
Am Freitag fand die erste gemeinsame Generalversammlung der früheren Banken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare statt. Im Bild die Filiale der Raiffeisenbank an der Käsereistrasse in Langenthal.
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Für die 965 anwesenden Genossenschafter war es eine Premiere gleich in zweierlei Hinsicht. Nicht nur, dass die Generalversammlung der Raiffeisenbank Aare-Langete vergangenen Freitag erstmals im Langenthaler Parkhotel über die Bühne ging.

Die 101. Versammlung war zugleich die erste nach der Fusion der früheren Banken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare im vergangenen Frühling.

Wachstum fortgesetzt

Für einmal stand denn auch nicht die weltweite Wirtschaftslage im Zentrum des Berichts über das vergangene Geschäftsjahr. Vielmehr sei es ein bewegtes 2017 für die nun fusionierten Banken gewesen, auf das Verwaltungsratspräsident Hans Pfäffli eingegangen sei, heisst es in einer Mitteilung.

Wegen der Fusion liege ein sehr arbeitsintensives Jahr hinter der Bankleitung und den Mitarbeitenden, verdeutlichte Pfäffli an der Generalversammlung. Wobei er heute aber mit Stolz sagen könne, dass die Raiffeisenbank Aare-Langete sehr gut funktioniere und auf gesunden Beinen stehe.

So konnte die Raiffeisenbank Aare-Langete 2017 einen Jahresgewinn von 693 826 Franken verbuchen. Das sind gut 5 Prozent mehr als die Gewinnesumme 2016 der Banken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare.

Vor allem im Hypothekargeschäft habe sich das Wachstum fortgesetzt, ist dem Geschäftsbericht 2017 der fusionierten Bank zu entnehmen. Wichtigste Ertragsquelle bleibe aber weiterhin das Zinsengeschäft. Ebenso das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ist weiter angestiegen.

Kundenzonen umgebaut

Wie der Verwaltungsratspräsident an der Generalversammlung in Erinnerung rief, sind 2017 die Kundenzonen in Kestenholz, Wolfwil und Langenthal umgebaut worden. Sie entsprächen damit nun ebenfalls den Anforderungen dafür, einen Banküberfall «hoffentlich» ausschliessen zu können, sagte Hans Pfäffli.

Einen Höhepunkt bildetet im vergangenen Jahr neben der ­Fusion das grosse Fest zum 100-jährigen Bestehen der Bank vom vergangenen Juni in Aarwangen. Rund 3100 Personen der frisch fusionierten Raiffeisenbank haben am Grossanlass teilge­nommen.

Aber auch das jüngste Ereignis bei Raiffeisen Schweiz – das Strafverfahren gegen deren ehemaligen Chef Pierin Vincenz – blieb an der Generalversammlung nicht unkommentiert. «Ich hoffe sehr, dass schon bald Licht ins Dunkel kommt und so dieser Fall vollständig aufgearbeitet werden kann», sagt Hans Pfäffli. Das sei die Raiffeisenbank ihren Genossenschaftern schuldig.

pd

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