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Forst Oberaargau: Ein Plus und keine Entlassungen

Langenthal

Die Burgergemeinde kann aufatmen – vorerst. Trotz den Sturmfolgen bleiben die Finanzen stabil und das Personal beisammen. Doch der Druck auf den Wald besteht weiter.

Ihr Forst beschäftigte sie bereits im Winter: Roggwils Burgerrat Armin Kurt (von links), Revierförster Markus Bürki und Langenthals Burgerpräsident Peter Siegrist.

Ihr Forst beschäftigte sie bereits im Winter: Roggwils Burgerrat Armin Kurt (von links), Revierförster Markus Bürki und Langenthals Burgerpräsident Peter Siegrist.

(Bild: Raphael Moser)

Julian Perrenoud

So schlimm wie befürchtet wurde es nicht: Der Gemeindeverband Forst Oberaargau musste bis jetzt keine Kündigungen aussprechen. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn Anfang Jahr stand es um den Wald von Roggwil und Langenthal schlecht.

Borkenkäfer, Hitzewellen und Trockenheit im letzten Jahr hatten ihm arg zugesetzt. Nach den drei Winterstürmen lag zudem viel zu viel Sturmholz, die Margen auf dem Holzmarkt fielen. Der Forstverband geriet in finanzielle Engpässe.

Als Massnahme platzierte er über den Winter jeweils einen bis drei von total sieben Angestellten fremd. Sie halfen etwa auf dem Bau oder in Handwerksbetrieben aus und konnten so die Ertragsausfälle aus dem Wald wettmachen. «Ich bin erleichtert», sagt Langenthals Burgerpräsident Peter Siegrist auf Anfrage.

Langenthaler Tagblatt

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