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Es droht eine Gefährdung der Besucher

Die 14-jährige Aussichtsplattform am Weiher Gsol muss aus Sicherheitsgründen abgerissen und neu aufgebaut werden. Gleichzeitig soll der undichte Weiherauslauf saniert werden.

Beim Weiher Gsol handelt es sich um ein schönes Fleckchen Erde mitten im Oberaargau. 2002 ­wurden der Wasserabschnitt und die dazugehörige Aussichtsplattform im Rahmen der Übertragungsleitung zwischen Burgdorf und Oftringen im Auftrag der SBB realisiert. Mittlerweile hat sich der Weiher zu einem ökologisch wertvollen Objekt entwickelt. Über einen Durchlass wird der Abschnitt mit Aarewasser gespeist und gleichzeitig in den angrenzenden Bach entwässert. Die Weiheranlage liegt an einem beliebten Spazierweg entlang der Aare und steht unter besonderem Landschaftsschutz.

In einem schlechten Zustand

Seit längerer Zeit befinden sich jedoch sowohl die besagte Aussichtsplattform als auch der Weiherauslauf in einem schlechten Zustand. Aus dem öffentlich einsehbaren Baugesuch geht hervor, dass die hölzerne Plattform dringendst erneuert werden muss, andernfalls könnte sie für die Spaziergänger bald eine Gefahr darstellen. Die Kosten der gesamten Sanierungsarbeiten werden mit 38'000 Franken beziffert.

Geringe Eingriffe in Natur

Die Plattform Gsol liegt an einem befahrbaren Wanderweg, daher können die Ab- und Neuaufbauarbeiten vom Weg aus vorgenommen werden. Es ist geplant, die neue Holzplattform auf die bestehenden Betonaufleger zu montieren. Weiter werden die hölzernen Informationstafeln durch metallene ersetzt. Die geplante Plattform unterscheide sich optisch nur geringfügig von der bestehenden, heisst es in den Gesuchsunterlagen.

Auch im Bereich des Weiherauslaufes kann von minimalen Eingriffen in die Umwelt ausgegangen werden. Zur Sanierung des undichten Auslaufes muss möglicherweise ein bestehender Asthaufen als Habitat für Tiere verschoben werden. Die defekten Dammbalken aus Holz werden durch Alu-Dammbalken ersetzt.

Das Baugesuch liegt noch bis zum 17. Oktober auf der Gemeindeverwaltung Graben in Bannwil öffentlich auf. So lange läuft auch die Einsprachefrist. Laut Barbara Lüscher, Fachbereichsleiterin Bau beim Regierungsstatthalteramt, ist frühestens Anfang Dezember mit dem Bauentscheid zu rechnen.

bey

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