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Ein Sieg auf der klaren Linie

Redaktorin Kathrin Holzer zur Wahl von Reto Müller zum Langenthaler Stadtpräsidenten.

5052 Langenthalerinnen und Langenthaler haben am Sonntag ihre Stimme abgegeben. Die erfreuliche Beteiligung von nun doch über 50 Prozent zeigt, dass wenigstens der Hälfte der Bevölkerung keineswegs egal ist, wer ihre Stadt in Zukunft regiert.

Beigetragen dazu haben zweifelsohne auch die Kampagnen, welche die Kontrahenten gefahren sind. Beiden Lagern ist es ­gelungen, in den vergangenen drei Wochen sogar noch zusätzliche Wähler zu mobilisieren. Während Reto Müller und sein Team dabei eine ganz klare Linie wählten und nur für den Mitte-links-Kandidaten warben, haben Stefan Costa und seine bürgerlichen Helfer in ihrem Wahlkampf nicht nur für die eigenen Stärken plädiert, sondern insbesondere zuletzt verstärkt auch gegen den Gegner geschossen. Eine solche Vorgehensweise hat sich bereits vor bald 25 Jahren als falsch erwiesen, als die Herausforderer aktiv gegen die Wiederwahl des ersten SP-Gemeindepräsidenten, Walter Meyer, warben.

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