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Ein güldenes Standbein, das wächst

Geheiratet wird mehr – das spüren auch jene, die das offensichtlichste Element der Verbundenheit herstellen: Den Ehering.

Filigrane Handarbeit: Christian Stiep in seinem Atelier.
Filigrane Handarbeit: Christian Stiep in seinem Atelier.
Olaf Nörrenberg

Ein Klopfen. Christian Stiep eilt an die Tür, empfängt die Kunden mit einem Lächeln, lässt sie eintreten und dreht den Schlüssel hinter ihnen wieder. Armand Scheidegger nimmt sich der beiden an – ein Paar, wie sich nach wenigen Minuten herausstellt, auf der Suche nach Trauringen.

Es ist davon auszugehen, dass sie bei Stiep und Scheidegger in der Schmucklaube in Langenthal fündig werden: Machbar nämlich ist fast alles, und der Geschäftsführer ein seit Jahrzehnten geübter Hersteller von Eheringen. Sein Geschäft im Sockel des Choufhüsi betreibt Stiep seit fünfzehn Jahren. Nach Wanderjahren in Basel, Zürich und Bern, wo er auch mit Designer Luigi Colani zusammenspannte, liess er sich als junger Goldschmied vor gut zwanzig Jahren in Langenthal nieder. Noch länger stellt er Ringe für Menschen her, die damit den Bund ihrer Partnerschaft bezeugen wollen.

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