Aarwangen

Diesmal hats geklappt

Aarwangen2014 wurde die Umnutzung des Dorfschulhauses Aarwangen zum Verwaltungsgebäude noch knapp abgelehnt. Die überarbeitete Vorlage fand über 60 Prozent Zuspruch.

Haben allen Grund zur Freude: Die Gemeinderatsmitglieder (v.l.) Remo Schär, Gaby Seiler, Martin Winkelmann, ­Daniel Bader, Kurt Bläuenstein und Martin Huggenberger vor dem Dorfschulhaus mit dem angebauten heutigen Verwaltungsgebäude.

Haben allen Grund zur Freude: Die Gemeinderatsmitglieder (v.l.) Remo Schär, Gaby Seiler, Martin Winkelmann, ­Daniel Bader, Kurt Bläuenstein und Martin Huggenberger vor dem Dorfschulhaus mit dem angebauten heutigen Verwaltungsgebäude. Bild: Olaf Nörrenberg

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Insgesamt 1643 Stimmberechtigte haben in Aarwangen den Weg an die Urne gefunden an diesem Abstimmungssonntag. Das sind mit 53,9 Prozent sogar noch etwas mehr als im November 2014, als die Verwaltungsvorlage mit lediglich 10 Stimmen bachab geschickt wurde. Und diesmal war das Resultat deutlicher: Mit 61,4 Prozent haben die Aarwangerinnen und Aarwanger den Kredit über 5,4 Millionen Franken für die Umnutzung des Dorfschulhauses zum Verwaltungs­gebäude durchgewinkt.

Noch deutlicher fiel mit einem Ja-Anteil von 72,6 Prozent der Zuspruch für den damit notwendig werdenden Bau eines Ersatzschulhauses in der Sonnhalde für 7,725 Millionen Franken aus.«Jetzt können wir endlich loslegen», zeigte sich Gemeindepräsident Kurt Bläuenstein (FDP) nach Bekanntwerden der Ergebnisse erleichtert. «Es ist wichtig, dass die beiden Projekte eine so breite Abstützung gefunden haben», verwies er auf die doch ausserordentlichen Kosten, die damit auf die Gemeinde zukommen in den nächsten Jahren.

Mit doch 670 Gegenstimmen blieb das mittlerweile überarbeitete Verwaltungsprojekt zwar auch diesmal nicht unbestritten. Schon im Vorfeld wurde aber deutlich, dass das Vorhaben diesmal weit weniger in der Kritik steht als noch vor vier Jahren. Es waren vor allem Fragen zur Parkplatzsituation und zur Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer, die an einem Infoanlass im Januar noch zu Diskussionen Anlass gaben (wir berichteten). Es seien Fragen, denen im Zug der nun anstehenden Feinplanung ebenso Beachtung geschenkt werden soll wie einer weiteren Optimierung im Hinblick auf die betrieblichen Abläufe, erklärte Kurt Bläuen­stein.

Baustart in einem Jahr

In zwei Projektgruppen wird diese Feinplanung nun an die Hand genommen, vorweg der Neubau in der Sonnhalde. Rund ein Jahr rechnet der Gemeinderat für die Planung des Ersatzschulhauses ein. Anfang 2019 sollen an der Turnhallestrasse bereits die Bagger auffahren, sodass der Neubau nach anderthalbjähriger Bauzeit auf das Schuljahr 2020/2021 hin bezogen werden kann.

Unmittelbar danach sollen im August 2021 dann die Bauarbeiten im heutigen Dorfschulhaus beginnen. So, dass Anfang 2022 die Verwaltung einziehen kann. Bis es so weit ist, will der Gemeinderat schliesslich auch neue Nutzer für das sodann leer stehende Verwaltungsgebäude neben dem Dorfschulhaus finden. Am Sonntag aber war bei den im Wilden Mann versammelten Ratsmitgliedern erst einmal Feiern angesagt. (Langenthaler Tagblatt)

Erstellt: 04.03.2018, 17:10 Uhr

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