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Dieses Gras stösst der ASM sauer auf

Der Kanton verlangt von der Aare Seeland mobil, den Bauplatz für das neue Buszentrum im Heimenhausenfeld von den Neophyten zu befreien. Die ASM stört sich an den Kosten und kritisiert, dass nur sie von dem Entscheid betroffen ist.

Der Stein des Antosses: Das vor allem in der Landwirtschaft gefürchtete Erdmandelgras.
Der Stein des Antosses: Das vor allem in der Landwirtschaft gefürchtete Erdmandelgras.
Roland Müller

Er gehört zu den gefürchtetsten Neophyten in der Schweiz: Der Cyperus esculentus, besser bekannt als Erdmandel. In Afrika oder Spanien wird diese kultiviert, bei uns hingegen steht die Pflanze, die zur Familie der Sauergräser gehört, auf der schwarzen Liste der invasiven Neophyten (siehe Infobox).

Das lästige Ackerunkraut, das über Maschinen oder Erdtransporte verschleppt wird, ist vor allem für die Landwirtschaft eine Gefahr und kann dort grosse Ertragseinbussen etwa bei Kartoffeln, Zuckerrüben oder Feldgemüse verursachen. Eine obligatorische Meldepflicht gibt es nicht; die kantonalen Naturschutzfachstellen rufen aber dazu auf, Stand­orte, auf denen Erdmandelgras wächst, zu melden.So geschehen ist dies auch im Heimenhausenfeld in Herzogenbuchsee.

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