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Dieser Entscheid ist nachvollziehbar

Der Kommentar von Redaktor Sebastian Weber zur Umzonung des Schulhausareals in Riedtwil.

In Seeberg sind sie froh, wenn die Ortsplanungsrevision bald ein Ende findet. Reichen die ersten Planungen doch ins Jahr 2012 zurück. Zuerst mussten die Arbeiten wegen der Revision des Raumplanungsgesetzes vorläufig sistiert werden, später wurden sie durch die Fusionsgespräche verlangsamt. Und dann noch das: Der Kanton stellt sich der Umzonung des Schulhausareals in Riedtwil in den Weg. Alle Versuche, zu belegen, dass das Gebiet als weitgehend überbaut zu betrachten ist, scheitern.

Genügend Land für eine Auszonung als Kompensation gibt es nicht, und so hat der Gemeinderat nun entschieden, auf das Vorhaben zu verzichten. Es ist ein nachvollziehbarer Entschluss. Eine Beurteilung durch die nächsthöhere Instanz hätte das Geschäft nur weiter unnötig in die Länge gezogen.

Und auch die Option, nur einen Teil des Areals umzuzonen, bei gleich hohen Erschliessungs­kosten, wäre nicht optimal gewesen. Kommt hinzu, dass die Gemeinde genügend Baulandreserven besitzt – zuletzt waren es noch knapp sieben Hektaren – und sowieso nicht zum Handeln gezwungen ist. Zumindest das ist erfreulich: Wenn schon keine neuen Wohnungen entstehen, dann immerhin neue Arbeitsplätze.

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