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Die ersten Kündigungen auf dem Porzi-Areal

Langenthal

Einzelne Mieter müssen für die Vision der Planergemeinschaft auf dem Porziareal Platz machen: Damit der Bahnhof Süd ins Zentrum verschoben werden kann. Für die BLS ist das allerdings nicht zwingend.

<b>Diese blinden Gleise zeigen die Richtung an:</b> Der Südbahnhof (links hinten) soll in den Bildvordergrund verschoben werden. Dafür will die Eigentümerin Ducksch + Anliker die Schuppen (ganz links) abreissen lassen.

Diese blinden Gleise zeigen die Richtung an: Der Südbahnhof (links hinten) soll in den Bildvordergrund verschoben werden. Dafür will die Eigentümerin Ducksch + Anliker die Schuppen (ganz links) abreissen lassen.

(Bild: Beat Mathys)

Chantal Desbiolles

Der erste Schritt hin zum neuen Quartier passiert an dessen Rand: am Bahnhof Süd. Er soll gegen Lotzwil hinverschoben werden und die Bewohnerinnen und Bewohner des künftigen Subzentrums zentraler anbinden.

Dass der Bahnhof die Weichen stellt für die Entwicklung auf dem Industriegelände, kommt nicht von ungefähr: Bis Ende 2023 muss die BLS auch diese Zughaltestelle hindernisfrei umbauen, so verlangt es das Behindertengleichstellungsgesetz.

62 der 119 BLS-Bahnhöfe sind gemäss Sprecher Stefan Dauner bereits angepasst. Für belebte und attraktive Bahnhöfe setze man sich ein. «Deshalb unterstützen wir das Vorhaben, den Bahnhof ins Herz des neuen Areals zu rücken», sagt Dauner. So werde er besser auffindbar und von mehreren Seiten zugänglich.

Langenthaler Tagblatt

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