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Calag produziert neuerdings selber Solarstrom

Das Firmendach der Calag Carrosserie Langenthal AG ist übersät mit Fotovoltaikmodulen. Das Unternehmen stellt neu Strom für den Eigenbedarf her.

pd
Mit 2424 Fotovoltaikmodulen auf dem Hallendach im Wolfhusenfeld will die Calag künftig rund 75 Prozent ihres jährlichen Stromverbrauchs decken.
Mit 2424 Fotovoltaikmodulen auf dem Hallendach im Wolfhusenfeld will die Calag künftig rund 75 Prozent ihres jährlichen Stromverbrauchs decken.
zvg

Die Calag Carrosserie Langenthal AG produziert seit dieser Woche eigenen Strom mit einer Fotovoltaikanlage. «Die Firma leistet damit einen kleinen Beitrag zur Deckung der aktuellen Stromlücke», schreibt die Calag in einer Medienmitteilung. Viele KMU haben das Potenzial von Fotovoltaikanlagen entdeckt und stellen einen grossen Teil des Eigenverbrauchs auf den eigenen Hallendächern selber her.

Projekt zunächst gescheitert

Schon in der Planungsphase des Calag-Neubaus im Jahr 2011 war die hauseigene Stromproduktion ein Thema. Doch damals sei das Projekt aus wirtschaftlichen Gründen gescheitert, schreibt die Calag. Seither habe sich viel getan, die Module seien leistungsstärker und günstiger geworden. Dies sei aber nicht der alleinige Grund. Es habe eine wichtige Gesetzesanpassung gegeben: Seit April 2014 ist es auch bei grösseren Anlagen erlaubt, den Strom für den Eigenbedarf zu verwenden.

2424 Module

Die Calag-Anlage soll gemäss Modellrechnung rund 615'000 Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen. Sie wurde von den regionalen Unternehmen Bernhard Polybau AG und Alpiq Intec West AG Langenthal montiert. Mit 2424 Fotovoltaikmodulen auf den Flachdächern kann der jährliche Strombedarf von rund 130 bis 140 durchschnittlichen Privathaushalten gedeckt werden. Dies entspricht rund 75 Prozent des jährlichen Gesamtverbrauchs der Calag.

Für die Firma ist die Anlage ein Schritt zur Erreichung der Umweltziele. Dazu gehören laut Geschäftsleiter Kurt Späti die Reduktion von CO2-Emissionen und die Verwendung von sauberer Energie. Mit heute rund 140 Mitarbeitern, davon 16 Lernende, zählt die Firma zu den grösseren Anbietern in der Fahrzeugbau- und Karosseriebranche.

(BZ)

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