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Der späte Dank der Schweizer

Verena Ingold aus Bettenhausen erinnerte sich zeitlebens gerne an die fremden Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg interniert waren. Dass ihr Engagement Früchte trug, erlebt sie nicht mehr.

Der ehemalige Hohlweg im Hegenwald bei Bettenhausen heisst nun Polenweg.
Der ehemalige Hohlweg im Hegenwald bei Bettenhausen heisst nun Polenweg.
Thomas Peter
Vorher und nachher. In einer Zeichnung hielt Verena Ingold fest, wie die Polen den Hohlweg saniert hatten.
Vorher und nachher. In einer Zeichnung hielt Verena Ingold fest, wie die Polen den Hohlweg saniert hatten.
zvg
Verena Ingold schrieb über die ­internierten Polen.
Verena Ingold schrieb über die ­internierten Polen.
zvg
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In Bollodingen blieben die polnischen Internierten stets in Erinnerung. Dafür gesorgt hatten sie selbst, indem sie am 1. August 1940 – nur knapp einen Monat nach ihrer Ankunft – zusammen mit der Bevölkerung ein Denkmal einweihten, mit dem sie sich bei dieser bedankten.

Dass auch die Schweizerinnen und Schweizer allen Grund hatten, den fremden Soldaten dankbar zu sein, daran erinnert nun ein Strassenschild im Hegenwald in Bettenhausen. «Diesen Weg haben während des Zweiten Weltkrieges 1940 internierte polnische Soldaten gebaut», vernimmt man auf diesem.

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