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Das Pfarrhaus ist gekauft

Die Pfrundliegenschaft, die die Kirchgemeinde Madiswil vom Kanton erworben hat, muss als Erstes energietechnisch saniert werden.

Seit dem 1. April gehört die Pfrundliegenschaft mit Pfarrhaus, Stöckli und Scheune der Kirchgemeinde.
Seit dem 1. April gehört die Pfrundliegenschaft mit Pfarrhaus, Stöckli und Scheune der Kirchgemeinde.
Daniel Fuchs

Nach einer langen Zangengeburt sei in den letzten Monaten alles reibungslos über die Bühne gegangen, konnte Kirchgemeindepräsident Hans-Ulrich Gfeller den 27 Stimmberechtigten mitteilen, die am Sonntag nach dem Gottesdienst für die Frühjahrsversammlung in der Kirche Madiswil sitzen geblieben waren. Seit dem 1. April gehört die Pfrundliegenschaft mit Pfarrhaus, Stöckli und Scheune der Kirchgemeinde.

Zuvor hatte der Kirchgemeinderat mit dem Kanton während Jahren um den Kaufpreis gerungen. Vollzogen sei der Kauf damit, ergänzte Gfeller, allerdings noch nicht abgerechnet. Zahlen darüber versprach er deshalb für später. Nur so viel hielt er fest: Mit dem Verkauf von altem Pfrundland und den Spenden, die auf einen Aufruf hin eingingen, kann der Kauf der Liegenschaft finanziert werden.

Arbeitsgruppe eingesetzt

Allerdings werden die Erneuerung und der Unterhalt künftig die Rechnung der Kirchgemeinde belasten. Der Kirchgemeinderat hat für diese Aufgabe eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Walter Ingold informierte darüber, was Priorität hat: Vor allem das Pfarrhaus braucht eine wärmetechnische Sanierung. Die Fenster und die Heizung müssen ersetzt werden. Zur Scheune bat Walter Ingold die Mitglieder der Kirchgemeinde, sich Gedanken über künftige Nutzungen zu machen. Denn gegenwärtig funktionieren diese zwar gut, bei Anpassungen will sich die Arbeitsgruppe aber Optionen für Neues offenhalten.

Gegenwärtig wird die Kirche Madiswil jeweils am Samstag und am Sonntag in der Nacht beleuchtet. Das stört jedoch die Fledermäuse, die dort nisten. Deshalb wird der Kirchgemeinderat in diesem Sommer versuchsweise darauf verzichten. Im Winter, wenn die Nächte länger sind, wird die Beleuchtung dann wieder eingeschaltet.

Gewinn statt Verlust

Kassier Hans Muheim konnte der Versammlung einen positiven Jahresabschluss 2016 vorlegen: Bei einem Umsatz von rund 613'000 Franken resultierte ein Ertragsüberschuss von 73'000 Franken. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 37'000 Franken. Die 27 Anwesenden entsprechen 1,9 Prozent aller in der Kirchgemeinde Madiswil Stimmberechtigten.

(jr)

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