Werkstatt völlig ausgebrannt

Wiedlisbach

Beim Brand in einer Industriehalle in Wiedlisbach ist am Dienstag ein Reparaturbetrieb total zerstört worden. Die restlichen Werkstätten im Gebäude blieben von den Flammen verschont.

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Es sei dem raschen und gezielten Einsatz der Rettungskräfte zu verdanken, dass der Brand am Ende verhältnismässig glimpflich verlaufen sei, sagt Walter Ischi. Er ist der Besitzer des ­Industriegebäudes an der Wiedlisbacher Gartenstrasse, in dem am Dienstagvormittag ein Feuer ausgebrochen ist.

Insgesamt acht Parteien, vorwiegend in den Bereichen Transport und Reparaturen tätig, sind laut Ischi in der Liegenschaft eingemietet. So auch jener Betrieb, in dem das Feuer ausgebrochen ist und der durch die Flammen vollständig zerstört worden ist.

Das Dach gesprengt

Auch Walter Ischi selber führt im nördlichen Teil der Halle einen Betrieb, er war zum Zeitpunkt des Brandes zugegen. Auf das Feuer in der im südlichen Teil gelegenen Werkstatt seines Mieters wurde er ­jedoch erst aufmerksam, als die Hitze bereits mit Getöse die Eternitplatten sprengte und die Flammen nun durch das Dach gegen Himmel stiegen.

Als die um 9.40 Uhr alarmierten Einsatzkräfte eintrafen, stand die betroffene Werkstatt bereits in Vollbrand, informierten das Regierungsstatthalteramt und die Kantonspolizei am Dienstagnachmittag. Dank der um­gehend eingeleiteten Löscharbeiten habe ein Übergriff der Flammen auf die umliegenden Werkstätten und Gebäude im Industriequartier aber verhindert werden können.

Starke Rauchentwicklung in Wiedlisbach: So löschte die Feuerwehr den Brand. Quelle: Youtube/The Beard Brothers

Kurz vor Mittag hatten die rund 90 ausgerückten Angehörigen der Feuerwehren Jurasüdfuss, Wangen, Bipp und Langenthal das Feuer unter Kontrolle bringen und schliesslich löschen können. Es wurde sicherheits­halber noch eine Brandwache aufgestellt.

Beim Einsatz leicht verletzt

Auch eine Ambulanz war vorsorglich aufgeboten worden. Ein Angehöriger der Feuerwehr, der sich beim Einsatz leicht ­verletzt hatte, konnte sich laut Polizeisprecherin Fiona Geissbühler danach allerdings selbstständig in ärztliche Kontrolle begeben.

Bevölkerung nie gefährdet

Wegen der starken Rauchentwicklung und der damit verbundenen Geruchsemissionen wurde die Bevölkerung angehalten, die Fenster und Türen vor­übergehend geschlossen zu halten. Eine Gefahr habe nach ak­tuellem Erkenntnisstand aber nicht bestanden, schreibt die Polizei in ihrer Mitteilung.

Auch in der Liegenschaft tätige Personen waren offenbar nie ­gefährdet. Zum Brandzeitpunkt hätten sich keine Personen in der betroffenen Werkstatt befunden, sagt die Polizeisprecherin.

Wie es zum Feuer kommen konnte, ist offen und Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen des Dezernats Brände und Explosionen der Kantonspolizei.

Langenthaler Tagblatt

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