Zum Hauptinhalt springen

Bei den Helvetiern war Roggwil eine Stadt

Drei Master-Studierende graben gegenwärtig am Oberen Freiburgweg in Roggwil nach Spuren eines Grabens, der zur Zeit der Helvetier eine Stadt abgrenzte. Am Dienstag berichten sie über das helvetische Roggwil.

Dem Stadtgraben auf der Spur: Maria Bütikofer, Andrea Lanzicher und Johannes Wimmer (von links) in der Grabung am Oberen Freiburgweg in Roggwil. Der Graben zeichnet sich dunkel ab, die Stadtmauer dazu muss im Bereich der Einfamilienhäuser im Hintergrund gestanden sein.
Dem Stadtgraben auf der Spur: Maria Bütikofer, Andrea Lanzicher und Johannes Wimmer (von links) in der Grabung am Oberen Freiburgweg in Roggwil. Der Graben zeichnet sich dunkel ab, die Stadtmauer dazu muss im Bereich der Einfamilienhäuser im Hintergrund gestanden sein.
Thomas Peter
Ein Metallfund aus der aktuellen Grabung. Unbearbeitet und nicht untersucht, ist er wenig spektakulär...
Ein Metallfund aus der aktuellen Grabung. Unbearbeitet und nicht untersucht, ist er wenig spektakulär...
Thomas Peter
So gross war das Oppidum von Roggwil. Geländemodell mit der vermuteten Ausdehnung der Anlage (rot gepunktete Linie).
So gross war das Oppidum von Roggwil. Geländemodell mit der vermuteten Ausdehnung der Anlage (rot gepunktete Linie).
zvg
1 / 5

Vor 2073 Jahren schritten die Roggwilerinnen und Roggwiler am Oberen Freiburgweg zum letzten Mal über den grossen Graben, den ihre Stadt an der ungeschützten Stelle im Südwesten sicherte. Sie blickten zurück auf ihre in Brand gesteckten Häuser und schlossen sich den anderen Helvetiern an, die im heutigen Frankreich ein neues Siedlungsgebiet suchen wollten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.