Huttwil

Matthias Moser hatte nichts zu richten

HuttwilIm Sozialdienst ­Region Trachselwald ist nach dem Eklat des letzten Jahres wieder Ruhe eingekehrt. Der Leiterwechsel ist vollzogen.

Konnte gute Nachrichten präsentieren: Matthias Moser. (Archivbild/Hans Wüthrich)

Konnte gute Nachrichten präsentieren: Matthias Moser. (Archivbild/Hans Wüthrich)

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Grosse Erwartungen lasteten vor einem Jahr auf Matthias Moser: Die Kosten für die Gemeinden waren stark angestiegen und diesen erst noch zu spät für ihre Budgets mitgeteilt worden. Das Verbandsbudget wurde denn auch nur hauchdünn genehmigt. Darauf wurde der Heimisbacher neu in den Verbandsrat gewählt mit der Erwartung, eine Viertelmillion Franken einzusparen.

Bei dieser Vorgabe sei ihm nicht ganz wohl gewesen, bekannte Matthias Moser nun an der Sitzung des Verbandsparlaments. Inzwischen hatte er jedoch offensichtlich aufgeatmet und konnte Entwarnung geben: Der Verbandsrat habe bereits ohne ihn sehr professionell gearbeitet. Eine Einschätzung, die nun auch vonseiten der Gemeinden bestätigt wurde: Beat Flückiger, Vizegemeindepräsident von Affoltern, bezeichnete die erhaltenen Unterlagen als vorbildlich.

Das Verbandsparlament bewilligte denn auch den Stellenplan für nächstes Jahr mit unver­ändert 3000 Stellenprozenten ebenso oppositionslos wie einen Investitionskredit von 110'000 Franken für den Ersatz des Servers durch eine Inhouse-Lösung für die beiden Beratungsstellen in Huttwil und Sumiswald. Das ebenfalls einstimmig genehmigte Budget 2018 geht von leicht rückläufigen Kosten von 732'100 Franken für die Gemeinden aus (28.31 Franken pro Einwohner; Vorjahr: 753'100 Franken).

Roland Arni neu im Amt

Die Huttwiler Gemeinderätin Sandra Lambroia konnte als Verbandspräsidentin den neuen Leiter des Sozialdienstes vorstellen: Roland Arni hat seine Arbeit Mitte Oktober aufgenommen und wurde bis Ende Monat von seinem Vorgänger Thomas Eggler intensiv in sein Amt eingeführt. Er wohnt in Heimiswil und bringt Erfahrungen aus verschiedenen Sozialdiensten mit. Froh sei man auch über seine ursprüngliche kaufmännische Ausbildung, hielt Lambroia fest. (Langenthaler Tagblatt)

Erstellt: 11.11.2017, 10:36 Uhr

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