Klares Ja zu strategischer Landreserve

Kirchberg

Kirchberg kann die Schulraumplanung konkretisieren. Bei 1156 Ja- und 330 Nein-Stimmen wurde der Kauf von Bauland für 2,785 Millionen gutgeheissen.

Willkommene Baufläche: Was genau gebaut werden wird, steht noch nicht im Detail fest.

(Bild: Thomas Peter)

Noch stehen drei Liegenschaften auf dem 3140 Quadratmeter grossen Grundstück zwischen Reinhardweg und Hintergasse. Doch jetzt ist klar, dass diese Fläche dereinst für schulische Zwecke genutzt werden kann. Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 77,8 Prozent haben jene Kirchbergerinnen und Kirchberger, die zur Urne gingen, den Verpflichtungskredit von 2,785 Millionen Franken gutgeheissen.

Die Stimmbeteiligung betrug 36,14 Prozent.«Ich freue mich sehr, dass unsere Stimmbürgerinnen und Stimmbürger den vom Gemeinderat gewählten Weg gutheissen und eine optimale Schulraum-, aber auch unsere Zentrumsplanung für ein lebendiges Kirchberg unterstützen», erklärte ­Gemeinderatspräsidentin Marianne Nyffenegger (SVP) gestern auf Anfrage. Dank dieser Landreserve soll eine gute, längerfristige Entwicklung ermöglicht werden.

Noch gibt es für die Parzelle, die neben der Schulanlage liegt, kein konkretes Projekt. Doch Nyffenegger versichert: «Für die Schulraumplanung werden wir zu gegebener Zeit mit einem Projekt kommen. Parallel dazu wollen wir die Zentrumsplanung in Angriff nehmen, weil dies in unseren Legislaturzielen so verankert ist».

Der Schulraumbedarf werde von einer Arbeitsgruppe aus Vertretern der Exekutive und des Gemeindeverbandes überprüft. Danach werde der Gemeinderat das Ergebnis beurteilen und zu gegebener Zeit dem Volk ein Projekt unterbreiten. Wann dies sein werde, könne sie noch nicht sagen, so Nyffenegger.

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