Der zusätzliche Aufwand hat sich gelohnt

Melchnau

Die zweite Ausgabe von Kunst am Schlossberg ist Geschichte. Das neue Konzept hat sich bewährt: Die Organisatoren sind sehr zufrieden und können sich eine Fortsetzung gut vorstellen.

Zufriedene Gesichter an der Finissage: Kurator Michael Blume, Co-Präsidenten Susanne Kratchovil Fenner und Heinrich Abt (v.l.).<p class='credit'>(Bild: Daniel Fuchs)</p>

Zufriedene Gesichter an der Finissage: Kurator Michael Blume, Co-Präsidenten Susanne Kratchovil Fenner und Heinrich Abt (v.l.).

(Bild: Daniel Fuchs)

Am Sonntag ging die zweite Ausgabe von Kunst am Schlossberg mit der Finissage offiziell zu Ende. Drei Monate lang waren am Melchnauer Schlossberg Werke von 26 nationalen und internationalen Kunstschaffenden zu sehen, die speziell für und mit Bezug auf diesen Ort erdacht worden waren. Zudem lockte der Kunstweg in diesem Jahr ganze vier Wochen länger als bei der letzten Ausgabe im Jahr 2015.

Unterstützung aus dem Dorf

Eine Entscheidung, mit der die Organisatoren sehr zufrieden sind. «Das hat sich absolut bewährt, auch von den Besucherzahlen her», erklärt Susanne Kratochvil Fenner, Gemeinderätin und Co-Präsidentin des OK. Schon 2015 seien sie vermehrt darauf angesprochen worden, wieso der Kunstweg denn nicht über die Sommerferien stehen bleibe. Damals wäre das aber kräftemässig noch nicht möglich gewesen.

Die Open-Air-Ausstellung will nämlich gepflegt sein: Fast jeden Tag müsse da jeweils jemand hinfahren. Zusätzlich gab es zahlreiche Rahmenveranstaltungen. «Diesmal hatten wir noch viel mehr Unterstützung aus dem Dorf als beim letzten Mal», erklärt Kratochvil Fenner, «dafür sind wir sehr dankbar.»

Positives Feedback

Der zweite Kunstweg blieb nicht nur länger stehen als der erste, sondern hatte auch sonst ein etwas anderes Konzept. «Es war alles ein bisschen aufwendiger und professioneller als beim letzten Mal. Wir konnten ja auch schon auf gewisse Erfahrungen zurückblicken», so Kratochvil Fenner. So hatte man sich diesmal für eine Zusammenarbeit mit Kurator Michael Blume entschieden. «Die gezeigte Kunst war diesmal sicher intellektueller», sagt die Organisatorin. Die Reaktionen darauf seien gemischt, aber grösstenteils sehr positiv ge­wesen.

Erst mal eine Pause

Eine dritte Ausgabe des Kunstwegs können sich die Organisatoren durchaus vorstellen. «Aber wohl frühestens wieder in drei Jahren», sagt Kratochvil Fenner, erst mal wollten sie es jetzt geniessen, dieses Projekt erfolgreich abgeschlossen zu haben. Danach könne man sich dann wieder frischer mit dem Thema beschäftigen: «Wir überlegen uns dann auch, worauf wir als Nächstes Lust haben.» Welchen Akzent man bei einer allfälligen Fortsetzung wählen würde, ist nämlich noch unklar. «Dafür braucht es einfach erst mal etwas Raum.»

Langenthaler Tagblatt

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