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Nun gibt es einen eigenen Kindergarten

Die Gemeinde Albligen

Noch nie gab es in Albligen einen Kindergarten. Jedenfalls kann sich Gemeinderätin Marianne Gasser, zuständig für die Bildung, nicht daran erinnern. Die Kinder mussten stets ins benachbarte, freiburgische Ueberstorf gebracht werden. Die Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen klappte gut, trotzdem wird ab diesem Sommer alles anders: Die Gemeinde hat vom Kanton einen eigenen Kindergarten bewilligt bekommen. Gasser mutmasst, dass mehrere Gründe den Ausschlag für die Bewilligung gaben. Bauboom und deshalb mehr Familien können nicht die Ursache sein: In den letzten Jahren war die Schülerzahl in der Dorfschule Albligen eher rückläufig. Doch die Anzahl der Kinder, die in den Kindergarten gehen, verdopple sich wegen des zweijährigen Kindergartens, sagt Gasser. Ausserdem haben sich Gemeinderätin und Bildungskommission stark ins Zeug gelegt. Vorerst für zwei Jahre Der Kindergarten ist vorerst für die nächsten zwei Jahre bewilligt. Was danach ist, weiss auch Gemeinderätin Gasser nicht. Sie ist jedoch überzeugt, dass es dem Zusammenleben in Albligen guttut, wenn der Kindergarten im Dorf ist. Die Kleinen machen sich mit ihren grösseren Geschwistern auf den Schulweg, die Transporte nach Ueberstorf entfallen. Finanziell bleibt es sich laut Gasser etwa gleich: «Teurer als das Schulgeld, das wir für die Kinder an Ueberstorf bezahlen, wird unser Kindergarten nicht.» Die genauen Kosten stehen noch nicht fest. Platz hat es im Schulhaus Nach der Bewilligung und dem Beschluss des Gemeinderats geht es nun um den Platz. Da die Oberstufenschüler seit einigen Jahren nach Schwarzenburg zur Schule gehen, hat es im Schulhaus ein leeres Klassenzimmer. «Mit einer Rochade können wir einen Raum für die Kindergärteler freiräumen», sagt Gasser. Am liebsten würde sie mit der künftigen Kindergärtnerin den Raum einrichten. Der Gemeinderat hat zu diesem Zweck einen Kredit von 30000 Franken gesprochen. Eine Kindergärtnerin muss nun gesucht werden. Da im Amt Schwarzenburg einige Klassen schliessen müssen, kann vielleicht eine dortige Lehrkraft wechseln. «Finden wir niemanden, wird die Stelle öffentlich ausgeschrieben», so Gasser. Nach der Fusion mit Wahlern, über die im Juni abgestimmt wird, wird die Schule Albligen den Schulen in der heutigen Gemeinde Wahlern gleichgestellt und eine der Aussenschulen der neuen Gemeinde sein. ats>

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