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Noch keine Fernwärme

KrauchthalEin Wärmeverbund für das ganze Dorf

Über 70 Krauchthalerinnen und Krauchthaler meldeten letztes Jahr Interesse an, ihre Liegenschaft an einen Wärmeverbund anzuschliessen. Der Perimeter hätte sich über weite Teile des Dorfes erstreckt, entsprechend lang wären die Fernwärmeleitungen geworden – und entsprechend hohe Heizkosten hätten den Kunden verrechnet werden müssen. Deshalb kam eine Machbarkeitsstudie, welche die Localnet im Auftrag des Gemeinderats erarbeitete, zum Schluss: Ein Wärmeverbund sei unter diesen Voraussetzungen «wirtschaftlich nicht zu realisieren». Die Localnet verfolgt das Projekt nicht mehr weiter. Grundsätzlich sei die Idee aber nicht gestorben, sagt Gemeindepräsident Claude B. Sonnen. Denn die bestehende Holzheizung beim Feuerwehrmagazin Rüedismatt, die auch das neue Ortszentrum sowie die Schulanlage mit Wärme versorgt, muss in nächster Zeit ohnehin saniert oder ersetzt werden. So verlangt es die Luftreinhalteverordnung. Bereits sind diesbezüglich Abklärungen im Gange, und laut Sonnen ist es durchaus denkbar, dass sich dort «vielleicht ein etwas anderer oder kleinerer Wärmeverbund ergibt». «Ebenfalls besteht jederzeit die Möglichkeit, dass aus privater Initiative ein Wärmeverbund entsteht», schreibt die Gemeinde Krauchthal in einer Mitteilung. Der Gemeinderat zeige dafür weiterhin Interesse.maz>

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