Zum Hauptinhalt springen

Nicht alle stehen zu Unia-Aktion

HeimbergDie Unia führt beim FMT Wohnmarkt Heimberg seit Montag eine Protestaktion durch. Gestern nun distanzierte sich ein Teil der Belegschaft von der Aktion.

«Wir, die Mehrheit der Mitarbeiter des Wohncenters Heimberg, fordern die Gewerkschaft Unia auf, ihre Protestaktion vor der Tür unseres Hauses sofort einzustellen»: Ein Fax mit diesen Zeilen erreichte gestern die Redaktion dieser Zeitung. Die Aktion der Unia sei mit der Mehrheit der Mitarbeiter nicht abgesprochen worden, entspreche nicht deren Interessen und werde daher auch nicht unterstützt. Unterzeichnet ist das Dokument von 16 Personen, die sich bei den FMT-Kunden für die Unannehmlichkeiten der letzten Tage entschuldigen. Die Absender der Nachricht teilen ausserdem mit, dass das Schreiben «weder auf Druck noch im Wissen der Geschäftsleitung verfasst» wurde. Hintergrund des Konflikts sind laut einer Unia-Mitteilung «Lohnkürzungen und gesetzeswidrige Missstände bei drei Möbelhäusern», zu denen auch der FMT Wohnmarkt gehört. Nach mehreren Kündigungen und dem Abbruch der Verhandlungen durch die Geschäftsleitung habe die Belegschaft letzte Woche einen Aktionsplan beschlossen, der am Montag umgesetzt wurde. Gefordert werden insbesondere «existenzsichernde Mindestlöhne von 4000 Franken und die Wiederaufnahme der Verhandlungen über faire Arbeitsbedingungen».pd/gbs>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch