Zum Hauptinhalt springen

Neue Wasser- und Wander-Projekte

InterlakenDer Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee (UTB) hat die

Zusätzlich zu seinen ständigen Aufgaben wie der Pflege des Naturschutzgebietes Weissenau oder der Bauberatung hat der Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee (UTB) auch 2011 neue Projekte übernommen, wie Präsident Andreas Fuchs an der Hauptversammlung am Freitag in Interlaken berichtete. So wird der Verband neuer Träger des «Treffpunkts Pilgerweg», der als Teilprojekt des gescheiterten Naturparks Thunersee-Hohgant entstanden ist. Mit der neuen Trägerschaft kann der «Treffpunkt» am Pilgerweg zwischen Interlaken und Thun weiterhin Arbeitseinsätze durchführen. Als Nächstes steht die Sanierung der Luk-Treppe bei den Beatushöhlen an. Mehr Fische, weniger Geld Als derzeit grösstes Projekt hat der Verband eine Aufwertung der Bödeli-Aare angestossen und dazu sämtliche Interessierten an einen Tisch gebracht. Für die Massnahmen, von denen sich dieser runde Tisch Verbesserungen für Fische und andere Tiere, aber auch einen besseren Zugang für Erholung suchende Menschen zum Wasser verspricht, legt der UTB Ende Winter eine Machbarkeitsstudie vor. Teilprojekte wie die Aufwertung des Englischen Gartens treibt Interlaken bereits jetzt im Zusammenhang mit Reparaturarbeiten voran. Als weiteres Teilprojekt wurde mithilfe des Renaturierungsfonds schon in den letzten Jahren in der Aare vor Goldswil und in der Weissenau Lebensräume geschaffen, in denen seither vor allem Äschen laichen und geschützt aufwachsen. «Für solche Projekte braucht es eine Anschubfinanzierung, damit Beiträge vom Renaturierungsfonds oder von anderen Institutionen ausgelöst werden können», sagte Andreas Fuchs. Der UTB sei bereit dazu, auch wenn er die Erträge, die er mit dem Ende der alten Seva-Lotterie-Genossenschaft verloren hat, bisher nur zum Teil durch Spenden und andere Einnahmen ersetzen konnte. 2011 wies der UTB bei 110000 Franken Aufwand ein Defizit von 39150 Franken aus. Viele freiwillige Helfer Verlassen kann sich der UTB nach wie vor auf seine 500 Kollektiv- und Einzelmitglieder und auf zahlreiche Freiwillige, die jedes Jahr bei den Wasservogelzählungen, der Uferputzete und der Neophytenbekämpfung in der Weissenau helfen oder hinter den Kulissen für den Verband wirken. Besonders geehrt wurde am Freitag Ernest Wälti für seinen grossen Einsatz, mit dem er während sechs Jahren als Co-Redaktor mit Gisela Straub das Jahrbuch in seiner heutigen Form geprägt (und mit dem Porträt Alexandre Dubachs 2011 noch erweitert) hat. An der Versammlung spielte Dubach gleich live. Mit Lokalbezügen – von der «Wilhelm Tell»-Ouvertüre bis zum «Brienzer Buurli» – und Augenzwinkern unternahm der Thuner Geigenvirtuose eine Reise um die Oberländer Seen – und das Publikum reiste begeistert mit.Sibylle HunzikerUTB-Programm 2012. 25.Februar: Uferputzete Weissenau, Treffpunkt 8.30 Uhr Parkplatz Weissenau, Unterseen. 17.März, 14–17 Uhr: Exkursion zur Fischzuchtanlage Faulensee. 8.September, 9.30–11.30 Uhr: Exkursion an die Kander (Wasserbauprojekt Schwandi-Ey). >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch