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Neue Richtpläne

Die Richtpläne legen für die Behörden verbindlich fest, wie und wo sich Köniz grundsätzlich entwickeln soll. Damit ist rund die Hälfte der Arbeiten für die Ortsplanungsrevision geleistet, die 2014 abgeschlossen werden soll.

Zehn Fussballfelder Land werden in der Schweiz jeden Tag verbaut. «Es wird eng», sagte Gemeinderätin Katrin Sedlmayer (SP) gestern an der Präsentation der neuen Richtpläne für die Raumentwicklung in Köniz. Das sei die allgemeine Stimmung im Land – und unter diesem Hintergrund seien auch die Könizer Richtpläne entstanden. Die jetzt vorliegenden Pläne legen die Leitplanken dafür fest, wie sich Köniz punkto Siedlungen, Verkehr, Landschaft und Naherholung sowie in Energiefragen bis 2030 entwickeln soll. Die Gemeinde möchte bis in 20 Jahren um 2500 Personen wachsen und 1600 Arbeitsplätze mehr haben als heute. Aktuell hat die Gemeinde rund 39 000 Einwohnerinnen und Einwohner und verfügt über 19000 Arbeitsplätze. Ein zentrales Ziel der Planung ist es, die in Köniz sehr unterschiedlichen Identitäten der Ortsteile zu erhalten, aber auch Quartierzentren zu stärken. Dies nicht zuletzt, um auch den Verkehr in der Gemeinde, insbesondere in Richtung Zentrum, etwas zu dämmen. Klar als Ortsteilzentren definiert wurden nebst dem Gemeindezentrum das Steinhölzli, der Spiegel, Wabern, Schliern, Niederwangen sowie Thörishaus/Neuenegg. Generell sollen der öffentliche Verkehr sowie der Fuss- und Veloverkehr gefördert werden. Was die Naherholungsgebiete betrifft, ist vor allem der Plan für ein überregionales «grünes Band» entlang der Aare von Kehrsatz bis Wohlen bemerkenswert. Ab nächstem Dienstag liegen die Pläne öffentlich auf. Die Mitwirkung läuft bis am 5.Februar. Im Dezember gibt es zum Thema eine Ausstellung im Gemeindehaus. Zum Auftakt findet zudem am Dienstag ein Infoanlass für die Bevölkerung statt.lp Infoanlass. 16.November, 19 Uhr, Rossstall auf dem Schlossareal.>

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