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Neubauten im Vorzeigehaus neu

Es ist ein Vorzeigehaus, das Fünfsternehotel Ermitage-Golf in Schönried. In den nächsten zwei Jahren investieren die beiden Besitzer Heiner Lutz und Laurenz Schmid 35 Millionen Franken. Es gibt zwei neue Chaletbauten.

Es ist, als kehre man heim in die gute Stube, wenn man das Hotel Ermitage-Golf betritt. Den Grundstein für diese Gemütlichkeit legten Heiner Lutz und Laurenz Schmid im Jahr 1979. Damals eröffneten sie nach gründlicher Erneuerung den eben gekauften 24-jährigen Betrieb mit 20 Betten und dem ersten Solbad in den Schweizer Alpen. «Wir hatten zuvor schweizweit nach einem kostengünstigen Hotel mit viel Umschwung gesucht. Wir wollten ein Unternehmen mit viel Gestaltungspotenzial.» So erzählt Heiner Lutz. Er und sein Partner Laurenz Schmid sitzen in einer urgemütlichen Ecke im Restaurant ihres Fünfsternehauses. «Wir spürten damals sofort, dass wir hier unsere Träume als Gastgeber verwirklichen können», blickt Lutz zurück. Schuften und investieren Fast rund um die Uhr schufteten die zwei Hoteliers. Jeden erwirtschafteten Franken investierten sie in Neuerungen. Dem Solbadhaus mit 37 Zimmern folgte der Anbau «Simme» mit 39 Zimmern und die stete Erweiterung der Wellnesszone. Da gibt es finnische Sauna ebenso wie den orientalischen Hamam, das Aussensportbad mit grosszügiger Liegewiese und 19 «Wohlfühlräume». In Schönried entstand im Laufe der 31 Jahre eine schweizweit einzigartige Wellnesslandschaft auf höchstem Hotellerieniveau. Wobei die beiden Gastgeber bevorzugen, den Standard des Hauses an Stelle der fünf Sterne mit der Marke «Ermitage-Golf» anzugeben. «Dahinter stecken unsere persönliche Gestaltung, unsere Präsenz – und die Erfüllung der Wünsche unserer Gäste», umschreibt Laurenz Schmid die Marke «Ermitage-Golf». Zwei neue Häuser Getreu ihrem Leitsatz der Reinvestition stehen Heiner Lutz und Laurenz Schmid wieder vor einem Neubau. «Wir ersetzen das 55-jährige Haupthaus durch einen Neubau und stellen ein zweites Chalet auf den Beachplatz neben dem öffentlichen Parking», erklärt Laurenz Schmid. Die Zahl der Hotelzimmer steigt um 9 auf 86. «Unsere Gäste befürchteten, das Hotel könnte zu gross werden.» Deshalb, aber auch aus finanziellen Gründen werden die im westlichsten Chalet geplanten 11 Appartements (87 bis 212 Quadratmeter) verkauft, dies vorwiegend an Hotelgäste. «Diese Verkäufe finanzieren einen Teil unserer Investitionen von 35 Millionen Franken», geben die Hoteliers offen zu. «Einfach mehr Platz» Der wichtigste Grund der anstehenden Erneuerungen ist für Laurenz Schmid «Grosszügigkeit oder – anders gesagt – einfach mehr Platz». So erhält die Hotelrezeption mehr Platz, und an Stelle der heute drei Restaurants sind acht «Restaurantstuben für das gemütliche Zuhausesein» geplant. Zum Projekt gehören eine neue Küche (neu auf derselben Ebene wie die acht Restaurants) und zusätzliche Plätze in der Tiefgarage. Diese werden via öffentliches Parking erreichbar sein. Bauen ab Herbst Demnächst wird das Baugesuch publiziert. Nächsten Herbst beginnt der Bau mit dem Aushub und den Betonarbeiten, was den Hotelbetrieb jedoch nicht tangieren wird. Nur im Frühling 2011 wird das Hotel Ermitage-Golf wegen der Bauarbeiten für drei Wochen geschlossen. In dieser Zeit wird der Altbau abgebrochen. Dann geht der Hotelbetrieb unvermindert weiter. «Im Sommer 2012 wird der Bau abgeschlossen sein», strahlt Laurenz Schmid. Wartet die Pensionierung? Und dann? Gehen Lutz und Schmid, dannzumal 59 und 64 Jahre, in Pension? «Auf keinen Fall!», entgegnet der Ältere. «Dann widmen wir uns den Erneuerungen in unserem zweiten Betrieb am Thunersee, dem Hotel Beatus in Merligen.» Auch dieses Fünfsternehaus gelte es auf dem neuesten Stand zu halten. «Wir haben noch einiges vor», blickt Schmid zu Partner Lutz. Dieser nickt. Den beiden Gastgebern glaubt man aufs Wort, wenn sie sagen, dass sie nie pensioniert werden...Ruth Oehrli •www.ermitagegolf.ch>

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