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Naturparks sollen mehr für den Erhalt der Natur tun

KritikLaut den Naturschutzverbänden Pro Natura und WWF tun die Berner Naturparks zu wenig für die Natur und verfolgen zu stark touristische und landwirtschaftliche Ziele.

Der Name Naturpark dürfe kein Etikettenschwindel sein, fordern die Naturschutzverbände Pro Natura und WWF. Beim Studium der Dossiers der Berner Naturparks Chasseral, Diemtigtal, Gantrisch und Thunersee-Hohgant stellten die Verbände jedoch «beträchtliche Mängel und Lücken bei der Erhaltung und Förderung der Naturwerte» fest. Wie sie nun in einem Communiqué schreiben, erwarten WWF und Pro Natura von Behörden und Parks, dass diese reagierten und mindestens ein Drittel der Projektmittel für den Erhalt und die Förderung der Natur verwenden. Dafür schreiben die Verbände einen Förderbeitrag von 20000 Franken für Projekte zugunsten von Arten und Biotopen in den Parks aus. Konkret will Daniel Kast, CVP-Grossrat und Pro Natura-Vorstandsmitglied, die einzelnen Parks nicht kritisieren. Diese seien derzeit am Entstehen und deshalb in einer heiklen Phase. «Wir werden aber sicher in ein paar Jahren Bilanz ziehen und dann auch öffentlich machen, welche Parks allenfalls zu wenig für die Natur tun.» pd/as>

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