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Mühlematt-Schulhaus wird für 5,25 Millionen saniert

Das Biberister Stimmvolk sagt deutlich Ja zur Vorlage «Sanierung Mühlematt». Gemeindepräsident Martin Blaser ist «erleichtert» darüber. Denn die letzten zwei grossen Investitionsprojekte im Schulbereich scheiterten an der Urne.

Die Biberister und Biberisterinnen stimmten gestern der Sanierung des Schulhauses Mühlematt zu. Mit 848 Ja-Stimmen gegenüber 307 Nein-Stimmen fiel das Resultat für das 5,25 Millionen-Projekt deutlich aus. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp über 22 Prozent. Die Urnenabstimmung war zwingend, weil der benötigte Kredit 2 Millionen Franken übersteigt. Die Gemeindeversammlung ist im März mit 106 zu 2 Stimmen ebenfalls deutlich auf das Geschäft eingetreten.Gemeindepräsident Martin Blaser ist «hoch erfreut» und «erleichtert» über das Resultat. «Obwohl ich im Vorfeld eigentlich zuversichtlich war», fügt er an. Erleichtert sei er, weil die letzten beiden grossen Investitionsbrocken im Bereich Schulbauten an der Urne bachab geschickt worden waren. Zuversichtlich stimmte Blaser diesmal, dass es im Vorfeld gegen das Projekt weder im Gemeinderat noch an der Gemeindeversammlung Opposition gab. Dass das Resultat so deutlich ausfiel, führt Blaser auf die «gute, seriöse und überzeugende Arbeit» der Kommissionen zurück. Schritt für Schritt«Erfreut und erleichtert» ist auch Alex Miescher, Präsident der Kommission Schulraumplanung (ksrp). Aus den gleichen Gründen wie Gemeindepräsident Martin Blaser. «Die Abstimmung zeigte, dass die Biberister Schritt für Schritt und nicht über Gesamtpakete entscheiden wollen», beschreibt Miescher die Schwachpunkte der letzten beiden weniger erfolgreichen Abstimmungen. Und er glaubt, dass die Notwendigkeit der Sanierung des Mühlematt-Schulhauses in der Bevölkerung unbestritten war. Miescher versteht deshalb das Abstimmungsresultat auch als Vertrauensvotum der Biberister Stimmbürger in die bisher geleistete Arbeit in Sachen Schulraumplanung.Diese Arbeit geht bereits heute weiter, wie die ksrp mitteilt. Das Resultat sei eine Verpflichtung, die Steuergelder sorgfältig und im Sinne der Botschaft anzulegen. Dazu brauche es eine flexible, effiziente Projektorganisation, die heute Abend dem Gemeinderat präsentiert werde, heisst es in einer Mitteilung.In diesem Jahr gehe es hauptsächlich darum, die Arbeitsvergaben aufzugleisen und Offerten einzuholen, erklärt Miescher. Die Bautätigkeiten werden sich auf die Jahre 2010 und 2011 konzentrieren. Der Schulbetrieb wird etappenweise in ein Container-Provisorium gleich neben dem Schulhaus verlegt.Nächstes Projekt: TurnhalleIm Schulhaus aus dem Jahr 1961 sind in erster Linie die haustechnischen Installationen nicht mehr auf dem neusten Stand der Technik. Zudem ist das Gebäude schlecht isoliert. «Im Zentrum stehen aber auch die Erdbebensicherheit, der behindertengerechte Ausbau sowie die Schaffung von Gruppenräumen», zählt Miescher einige Punkte auf. Kaum ist der Sanierungskredit im Trockenen, denkt die ksrp bereits an das nächste Projekt im Rahmen der Biberister Schulraumplanung: Es gehe nun darum, an der Gemeindeversammlung vom 25. Juni und dann, bei Eintreten auf das Geschäft, für die Urnenabstimmung vom 27. September, eine transparente, verständliche Vorlage zum Thema Turnhallenbau zu präsentieren, teilt die ksrp mit Sowohl Miescher als auch Blaser sind davon überzeugt, dass die Gemeinde in Sachen Schulraumplanung damit nicht zu schnell vorwärts geht.

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