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Mobulu gewinnt Berner Stadtderby gegen Minerva

futsalMobulu hat das

Pelé, Zico, Socrates, Bebeto, Romario, Ronaldo, Ronaldinho. Diese brasilianischen Ballkünstler waren oder sind allesamt begnadete Fussballer, die ihr Können auch in der Halle, beim sogenannten Futsal, zelebrierten. «Joga Bonito» ist spätestens seit der Werbekampagne von Nike mit Eric Cantona ein Begriff, der unweigerlich mit der – gemäss Fifa-Statuten – offiziellen Form des Fussballs in der Halle assoziiert wird. Futsal hat seinen Ursprung in Südamerika, genauer in Uruguay, und gehört heute zu den beliebtesten Hallensportarten. 2008 fand in Brasilien bereits zum sechsten Mal eine Futsal-WM statt. Verbreitet ist der Sport vor allem in Südamerika, Süd- und Osteuropa. So verfügt beispielsweise Spanien über eine Profiliga mit 16 Mannschaften. Auch hierzulande gewinnt Futsal immer mehr an Popularität, seit 2006 gibt es einen offiziellen Meisterschaftsbetrieb. Derzeit umfasst dieser zwei Ligen, ab der Saison 2012/2013 soll mit der Swiss Premier Futsal League eine dritte Spielklasse eingeführt werden. Prestigesieg für MobuluBereits im zweiten Spiel der Saison kam es am Samstagabend in der Neufeldhalle zum Prestigeduell zwischen Mobulu Futsal Uni Bern und Futsal Minerva. Beide Teams waren vor Wochenfrist mit einem Sieg in die neue Spielzeit gestartet. Als Teilnehmer am letztjährigen Saisonfinale war Minerva leicht zu favorisieren. Es war jedoch Mobulu, das mehr Druck auf das gegnerische Tor entwickelte. In der 13.Minute eröffnete Bruno Dinis nach schöner Passkombination über David Mühlemann und Oliver Adeyemi das Skore. Dieser Treffer blieb vor der Pause der einzige Torerfolg. Beide Equipen verteidigten äusserst diszipliniert, hochkarätige Torchancen hatten deshalb Seltenheitswert. Minervas Hauptproblem war unschwer zu eruieren: «Es gelang uns leider nicht, den kompakt stehenden Gegner mittels Ballstafetten auszuspielen. Für einmal fehlte in unserem Spiel das kreative Element», sagte Fabio Santona, einer der Teamstützen und Gründer von Futsal Minerva, und sprach damit die augenfälligen Schwierigkeiten in der Angriffsauslösung an. «Es gibt aber noch einige Spiele und damit genügend Möglichkeiten für uns, diese Niederlage zu korrigieren.» Simon Freiburghaus>

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