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Mit Murten wirds teurer

FusionStösst Büchslen zu Murten, lenkt künftig der Generalrat die Geschicke im Dorf. Und die Steuern würden auf das Murtner Niveau steigen.

Wenn die Stimmbürger am 11.März der Fusion mit Murten zustimmen, werden sie nur noch 2-mal eine Gemeindeversammlung abhalten: diesen Frühling und diesen Herbst. Ab 2013 wäre Büchslen dann ein Ortsteil von Murten, und so würde fortan nicht mehr die Gemeindeversammlung, sondern der 50-köpfige Generalrat bestimmen.Daran, dass die Stimmbürger die Fusion absegnen werden, zweifelt keiner der beiden Gemeindepräsidenten. Das wurde an einem öffentlichen Informationsabend klar. Erfahrung mit Fusionen Büchslen will fusionieren, weil es seine Ämter nicht mehr besetzen kann. Murten seinerseits hat mit solchen Zusammenschlüssen Erfahrung, 1991 schloss sich Altavilla der Gemeinde an. Allerdings waren damals die Finanzen das grosse Problem, so Stadtpräsident Christian Brechbühl. Altavilla habe vom Zusammenschluss nur profitiert, fuhr er fort. Ein Dorfverein sei gegründet worden, die rund 40 bis 60 Mitglieder träfen sich regelmässig. «Die Identität in Altavilla ist durch die Fusion sogar intensiver geworden.» Dafür, dass die Büchsler in Murten mitreden können, ist vorerst gesorgt. Bis zum Ende der Legislatur im März 2016 wird der Murtner Generalrat um zwei Mitglieder vergrössert. Die beiden Sitze sind für zwei Einwohner aus Büchslen reserviert. Auch wird im siebenköpfigen Gemeinderat bis März 2016 ein Sitz für ein Mitglied aus Büchslen geschaffen. Steuersatz neu: 62 Prozent Fusionieren Büchslen und Murten, wird die Gemeinde neu eine Fläche von gut 13,6 Quadratkilometern und rund 6300 Einwohner haben. Büchslen ist etwa 1,6 Quadratkilometer gross und hatte Ende 2010 177 Einwohner. Der Steuersatz von Büchslen ist derzeit auf 57,9 Prozent der einfachen Kantonssteuern angelegt. Nach der Fusion würde dieser aufs Murtner Niveau von derzeit 62 Prozent angehoben. hs/FN>

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