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Mit minimaler Differenz

unihockeyEin Sieg trennt Wiler-Ersigen vom fünften Meistertitel in Folge. Die Berner erzielten in den zwei Finalpartien jeweils ein Tor mehr als die Widersacher aus Malans.

Der Champagner kann eingekauft werden. Die Unihockeyaner Wiler-Ersigens befinden sich auf gutem Weg, der zehnten Playoff-Finalteilnahme en suite den fünften Meistertitel in Serie folgen zu lassen; nach dem ersten Wochenende steht es 2:0 für die Unteremmentaler. Noch ist es jedoch zu früh, um den edlen Tropfen in den Kühlschrank zu stellen. Alligator Malans präsentierte sich erwartungsgemäss als gefährlicher, über weite Strecken ebenbürtiger Widersacher. Hatten sich die Bündner am Samstag in Kirchberg erst in der Verlängerung geschlagen geben müssen (4:5), entschied tags darauf in Maienfeld neuerlich ein Treffer über Jubel und Frust (4:3). Negatives mit positiver Seite Entscheidend sei in beiden Partien gewesen, «dass wir in der Schlussphase zulegen konnten», erwidert Matthias Hofbauer auf die entsprechende Frage. Der Captain Wiler-Ersigens und der Landesauswahl, welcher in der Reprise das siegbringende Tor erzielte, spricht von «Geschlossenheit» und «Winnermentalität» – Faktoren, deren Bedeutung sich insbesondere dann äussert, wenn sich zwei Equipen auf Augenhöhe begegnen. Der 29-jährige Bätterkinder sagt jedoch auch, seine Mannschaft bekunde Mühe, den Tritt zu finden, sei vom Level vergangener Jahre noch ein gutes Stück entfernt. Dieser Fakt hat gemäss Hofbauer auch eine positive Seite: «Vor dem dritten Spiel wird ganz sicher keiner auf die Idee kommen, dass sich der Sieg vielleicht auch mit etwas weniger Aufwand erreichen lässt.» Fortgesetzt wird die maximal fünfteilige Serie am kommenden Samstag (17 Uhr) in der Zuchwiler Eishalle. Es ist nicht davon auszugehen, dass der vor sieben Jahren an gleicher Stätte bei gleicher Affiche registrierte Zuschauerrekord für Meisterschaftsspiele (2685) ins Wanken geraten wird. Damals feierten die Berner ihren ersten Titelgewinn, mittlerweile gehören Meistertänze für deren Anhänger schon fast zum Alltag. Die Gäste haben unterschiedliche Erinnerungen an die ungewohnte Arena. Sechs Mal traten die Malanser an, fünf Mal zogen sie den Kürzeren. Der einzige Sieg bescherte ihnen im Frühling 2006 jedoch gleich den Titelgewinn. Es handelt sich um die bisher letzte Meisterschaft, welche nicht mit einem Triumph Wiler-Ersigens zu Ende gegangen ist. Dieses letzten Eindrucks zum Trotz: Es überraschte, sollte sich der Champagnerkauf in zwei Wochen als unnötig herausstellen. mjsTelegramme Seite 28>

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