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Mit Kamera auf Interviewtour

IGA und Jugend IIDie

«Es ist das zweite Mal, dass die Jugendarbeit Bödeli (JAB) an der IGA das Multimediaprojekt für Jugendliche durchführt», erklärte Benz Christen von der JAB am Stand im Kongressfoyer an der Interlakner Gewerbeausstellung. «Das Projekt bietet den Jugendlichen die Chance, ihre Hobbys für einen guten Zweck einzusetzen und Erfahrungen zu sammeln», sagte Christen. Selbstständige Filmemacher Die beiden Jugendlichen Michael Hertig und Elia von Allmen, beide 15 Jahre alt, produzierten bereits im vergangenen Jahr einen etwa zehnminütigen Werbefilm über die IGA. Sie hatten dabei genaue Vorgaben zu beachten. «Letztes Jahr waren wir nicht so frei in der Gestaltung, es gab etliche Vorschriften», berichtete Michael Hertig. Für dieses Jahr wurden die beiden Jugendlichen erneut von der JAB angefragt und haben nun weitgehend freie Hand bei der Gestaltung des Werbefilms. Auch eine bessere Kamera steht zur Verfügung. Lustige Grundidee «Wir machen wieder eine Serie von Interviews», erläuterte Elia von Allmen. Die beiden Jugendlichen wollen den IGA-Besuchern ähnliche Fragen stellen wie im vergangenen Jahr: Wie es ihnen gefalle, was sie besonders schätzen, was eher nicht. Hoffen auf den Gag «Wir hoffen dabei immer auf einen Zufallsgag, damit Humor die Interviews auflockert», sagte Michael Hertig. Nebst den Ausstellungsbesuchern und Standinhabern sei im letzten Jahr sogar ein Hund befragt worden, berichtete Elia von Allmen. «Das war lustig, der Hund hat einfach ins Mikrofon gebellt», so von Allmen. Ein ausgearbeitetes Konzept haben die beiden Jugendlichen eher nicht, sondern arbeiten gerne mit dem Zufall. «Die Grundidee ist lustig, trotzdem versuchen wir, seriös zu gestalten», erklärte Elia von Allmen. IGA-Film auf Homepage Die beiden Jugendlichen werden voraussichtlich an jedem IGA-Tag mit ihrer Videokamera im ganzen Areal unterwegs sein und Interviewpartner befragen. Am Ende werde das gesamte Filmmaterial zu einem etwa zehnminütigen Film zusammengeschnitten. Das Resultat oder vielmehr das Werk wird auf der IGA-Homepage (www.iga-interlaken.ch) aufgeschaltet, erklärte Michael Hertig. Monika Hartig >

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