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Millionenschweres Facelifting fürs Regionalspital

burgdorfDie geplante Sanierung des Regionalspitals Emmental verschlingt 53 Millionen Franken. 47 davon soll der Kanton beisteuern.

Angekündigt war der Schritt bereits länger, jetzt ist der vollzogen. Gestern teilten die Verantwortlichen des Regionalspitals Emmental mit, dass sie den Kanton um einen Beitrag von 47 Millionen Franken gebeten haben, damit sie ihre Häuser in Burgdorf und Langnau auf den neuesten Stand bringen können. Konkret will das Spital «in den kostenintensiven Bereichen wie Intensivmedizin, Operationsbetrieb und tagesstationäre Medizin () die Produktivität erhöhen und in der ambulanten Medizin mit Notfall und Sprechstundentätigkeiten die Abläufe verbessern». So steht es im Com-muniqué, und was das heisst, deutscht Eva Jaisli aus. In den gewachsenen Strukturen, erklärt die Verwaltungsratspräsidentin, könnten Ärzte und Pflegepersonal alles andere als rationell arbeiten. Auch für die Patienten sei die Anordnung der diversen Bereiche nicht ideal. So werde man zum Beispiel die ambulanten Notfallpraxen und die Sprechstunden an einem Ort konzentrieren. Und die Notfallaufnahme mit den Operationssälen zu einer Einheit zusammenfassen – und auf Nachfrage: Es gehe weniger darum, einzelne Bereiche kreuz und quer durch die Gebäude zu verschieben als vielmehr darum, sie «neu aufeinander auszurichten». Drei Viertel nach Burgdorf Als Gründe für das Bauvorhaben nennt Jaisli sowohl «die demografische Entwicklung in der Bevölkerung» als auch «den medizinischen Fortschritt». Dazu komme, dass bauliche Auffrischungen so oder so nötig würden. Und vor allem: Die Einführung der festen Fallkostenpauschalen auf Neujahr 2012 erhöhe den finanziellen Druck, eine Verbesserung der internen Abläufe sei daher «zwingend». Weil das Regionalspital 6 Millionen Franken selber aufbringen will, belaufen sich die geplanten Investitionen auf alles in allem sogar 53 Millionen Franken. Davon soll ein Viertel nach Langnau fliessen, drei Viertel gehen nach Burgdorf, wo die teuren medizinischen Bereiche konzentriert und die Umbauarbeiten daher automatisch teuer sind. Im besten Fall noch 2011 Sie hoffe, schloss Jaisli, dass der Grosse Rat im nächsten Sommer entscheide. «Wir würden sehr gerne noch 2011 anfangen.» Geplant sei, das Projekt in mehrere Etappen aufzuteilen, da das Spital daneben ganz normal weiterarbeiten müsse. Die Bauphase werde sich daher über etwa drei Jahre erstrecken. skk>

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