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Meyer Burger: Keine Beschwerde

ThunAn einem runden Tisch fanden Meyer Burger und die Einsprecher gegen deren Neubauprojekt an der Schorenstrasse einen Konsens.

«Es war ein sehr positiver, sehr konstruktiver Anlass», resümierte gestern Bernhard Gerber, CEO der Meyer Burger AG, gegenüber dieser Zeitung. Am Vorabend hatte sich die Firma an einem runden Tisch unter der Leitung von Gemeinderätin Jolanda Moser (FDP) mit den Anwohnern getroffen, die gegen das Bauprojekt für einen neuen Meyer-Burger-Hauptsitz an der Schorenstrasse Einsprachen eingereicht hatten. «Es ging darum, gemeinsam sinnvolle Lösungen zu finden – ohne Paragrafenreiterei», führte Gerber aus. Und: «Wir haben einen Konsens gefunden.» Drei Schwerpunkte Diese Einigung sieht wie folgt aus: Die Einsprecher verzichten darauf, die vom Regierungsstatthalter erteilte Baubewilligung mit einer Beschwerde anzufechten. Im Gegenzug einigten sich Meyer Burger, die Stadt und die Anwohner auf folgende drei Schwerpunkte: Arbeitsgruppe Verkehr: Die Stadt diskutiert mit Vertretern der verschiedenen Interessengruppen losgelöst vom Bauprojekt das Verkehrskonzept weiter. Themen sind etwa die Sicherheit oder der Verkehrsfluss. Thema Lärmschutz:Meyer Burger minimiert die Lärmreflexion am Neubau. Zudem unterstützt die Firma die Besitzer der direkt betroffenen Liegenschaften Schorenstrasse 32, 34 und 40 bei der Sanierung der Fenster, um so den Einfluss von Lärm auf die Gebäude zu reduzieren. Gebäudehöhe: Bis zu 17,5 Meter hoch darf der neue Hauptsitz gebaut werden. Beim geplanten zweiten Gebäude wird das oberste Stockwerk aber nun Attika-mässig zurückgesetzt. Das hat positive Auswirkungen auf den Schattenwurf. Zudem wirkt dadurch das Gebäude von unten gesehen kleiner. Zuversicht bei Meyer Burger Bernhard Gerber betonte die gute Atmosphäre des «Round Table»-Gesprächs und lobte die Arbeit der Thuner Baudirektion und von Gemeinderätin Moser. Er ist sehr zuversichtlich, dass nach dem Gespräch am runden Tisch bis zum Ablauf der Frist am 15.November keine Beschwerde gegen die Baubewilligung eingehen wird. «Wir warten aber sowieso ab, bis rechtlich alles klar ist», fügte der CEO der Meyer Burger AG an. Sehr zufrieden zeigte sich gestern auch Thuns Bauvorsteherin Jolanda Moser: «Ich bin froh, dass bei diesem wichtigen Projekt für die Stadt Thun keine Steine mehr im Weg liegen.» Man habe eine für alle Parteien gute Lösung finden können. «Wir werden jetzt die Verkehrsfrage anpacken. Wir wollen die Leute an Bord holen und wo möglich Optimierungen vornehmen», versprach Moser. Michael Gurtner>

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