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Meisterschaft erstmals in Gstaad

curlingDas erste Mal findet die Curling-Schweizer-Meisterschaft in Gstaad statt. Zu Recht sind die OK-Mitglieder stolz darauf, dass sie den Anlass «holen» konnten. Die ersten Spiele werden am Samstag ausgetragen.

«Wir sind stolz, dass wir die Curling-Schweizer-Meisterschaft nach Gstaad holen konnten», sagt OK-Präsident Rolf Schumacher strahlend. «Das ist der bisher bedeutungsvollste Anlass, den wir in der ‹neuen› Curlinghalle austragen dürfen», ergänzt er. Die Halle wurde vor fünf Jahren am neuen Standort beim Sportzentrum in Gstaad gebaut. Der Präsident sagt: «Die Herausforderung habe ich gerne angenommen, denn hinter mir stehen initiative OK-Mitglieder und Eismeister Tom Fäh.» Damit das Gstaader Eis während der ganzen Woche auf SM-Niveau bleibt, hat sich der Eismeister Verstärkung geholt: Der national bekannte Peter Luck unterstützt den Saaner bei der Eisaufbereitung. Neuer Austragungsort «Bisher wurde die Curling-SM, mit einer Ausnahme, in Bern oder Basel ausgetragen», erzählt der Vizepräsident Martin Stähli. Dass Gstaad als Randregion die Curlingteams für die SM empfangen darf, ist deshalb für das OK eine Genugtuung. Der Präsident Schumacher weiss: «Die Curler kommen gerne nach Gstaad, sie wissen, dass hier die Rahmenbedingungen stimmen.» Schon im Herbst haben sich die Organisatoren um die Unterkünfte gekümmert, wohlweislich, da die Meisterschaft mitten in der Hochsaison stattfindet. OK-Mitglied Stefan Karnusian hofft, dass sie dadurch viele Zuschauer verzeichnen können. Er wirbt: «Der Eintritt ist frei, und die Spiele können aus nächster Nähe von der Tribüne in der Halle oder von der Bar beobachtet werden.» Und damit auch wirklich alle von der Curling-SM erfahren, wurden die Kreisel mit einem Curlingsujet dekoriert. Medienarbeit als Potenzial Zusammen mit dem Team St.Moritz ist Stefan Karnusian (noch) Schweizer Curlingmeister. Hier in Gstaad ist er für die Infrastruktur zuständig, und während der Spiele betreut er das Frauenteam Davos iFAS mit Skip Mirjam Ott. Er weiss aus Erfahrung, dass an manchen Spielen wenig Zuschauer anwesend sein werden. Er sieht die Gründe darin, dass die Austragung der Double Round Robin unter der Woche, also während der Arbeitszeit, stattfindet, zudem sei Curling einfach eine Randsportart. «Das Schweizer Fernsehen wird leider nicht anwesend sein», sinniert er und kann sich ein bisschen Kritik nicht verkneifen: «Ich wünsche mir, dass sich die Swisscurling Association vermehrt für die Medienpräsenz einsetzen würde, darin sehe ich ein grosses Potenzial.» Breitensport Curling In Gstaad ist das Curlingspielen fest verankert. Am jährlichen Gewerbeturnier nehmen jeweils achtzig (!) Teams teil. Im Moment könne man jedoch keine Mannschaft in der ersten Liga stellen, erzählt Stefan Karnusian. «Wir haben ein paar junge Spieler, die mitten im Aufbau sind und vielleicht in Zukunft an der Spitze mitmischen» Blanca Burri >

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