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Maschine steckte fest

Seit einem Monat gehen die Arbeiten im Längholztunnel in Biel harzig voran. Schuld ist eine stecken gebliebene Bohrmaschine.

Im Längholztunnel der A5-Ostumfahrung geht es seit einem Monat nur noch schleppend voran, wie das «Bieler Tagblatt» in Erfahrung brachte. Projektleiter Aldo Quadri bestätigte gestern auf Anfrage, dass die Tunnelbohrmaschine seit dem 20.Juni gerade mal 10 bis 15 Meter zurückgelegt habe. Eingebrochen war ihre Leistung beim Übergang von Fels zu Lockermaterial. Anfangs sei zwar noch gebohrt worden, so Quadri, dann aber habe die Maschine nur noch Hitze erzeugt und gestoppt und intensiv gereinigt werden müssen. «Das Material war so klebrig, dass es die Werkzeuge am Schneidrad verpappt hat.» Des Weiteren sei wahrscheinlich die Abstimmung der Konditionierungsmittel nicht optimal gewesen, sagt Quadri. Es handelt sich dabei um jene Flüssigkeiten, die bei Vortrieb im Lockergestein eingesetzt werden, um das Material einheitlich zu machen. Sie haben unter anderem die Funktion, die Werkzeuge sauber zu halten. Mittlerweile sind die Probleme laut Quadri behoben. Seit gestern Morgen laufe der Vortrieb wieder. «Die Verzögerung ist für den Unternehmer zwar ärgerlich», sagt er, «im gesamten Bauprogramm aber nicht so tragisch.» Ausserdem habe man gewusst, dass die letzten 900 Meter bis nach Brügg sehr heikel werden würden. js/bt >

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