Zum Hauptinhalt springen

Martin Grab mit historischem Sieg

Die Innerschweizer haben auf dem Brünig den Ton angegeben. Martin Grab siegte im Schlussgang gegen Philipp Laimbacher.

Mit einer kleinen Überraschung endete das Brünig-Schwinget. In einem reinen Innerschweizer Schlussgang zwischen Philipp Laimbacher und Martin Grab siegte der Routinier in der neunten Minute mit einem Brienzer rückwärts gegen den leicht favorisierten Philipp Laimbacher. Damit schuf der fünffache Familienvater einen historischen Sieg. Der Rothenthurmer ist mit diesem Erfolg mit den Schwingerlegenden Ruedi Hunsperger und Eugen Hasler gleichgezogen und durfte seinen fünften Brünig-Erfolg feiern. «Mit dem Sieg hätte ich nicht unbedingt gerechnet. Ich wusste, dass ich gut in Form bin und habe mich sehr seriös vorbereitet. Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass die Absenzen der beiden vielleicht besten Berner Christian Stucki und Matthias Sempach das Fest ein wenig verfälscht haben. Die Berner sind aus meiner Sicht stärker, als es auf dem Brünig den Anschein gemacht hat. Dennoch geniesse ich diesen Sieg in vollen Zügen», sagte Grab. Harziger Start Im ersten Gang gab es für einmal ungewohnt viele gestellte Gänge zu notieren. So musste unter anderem der spätere Sieger die Punkte mit Matthias Siegenthaler teilen. Die Berner hatten zu Beginn grosse Mühe: Einzig Simon Anderegg, Reto Maurer, Florian Gnägi, Thomas Zaugg und Matthias Glarner erreichten vom Berner Team einen Starterfolg. In der Folge erlebten die Berner diverse Hochs und Tiefs. Der im letzten Jahr gross auftrumpfende Kilian Wenger fand im zweiten Gang gegen Philip Scheidegger kein Rezept. Mit einem Plattwurf im sechsten Gang gegen den Luzerner «Eidgenossen» Martin Koch reihte sich «Kilä» dennoch souverän unter die Kranzgewinner. Neben dem überragenden Matthias Siegenthaler zeigten Reto Maurer, Thomas Sempach, Christian Bürki, Thomas Zaugg, Simon Anderegg und Florian Gnägi eine starke Leistung. Es war Matthias Glarner vorenthalten, den Siegeszug von Adrian Laimbacher im dritten Gang mit einem Remis zu stoppen. Thomas Zaugg, der sich auf dem Brünig in blendender Verfassung zeigte, hielt sich im fünften Gang gegen Grab schadlos. Trotz den gewichtigen Absenzen – neben Stucki und Sempach mussten noch Hansruedi Lauper und Roger Brügger Forfait erklären – konnten die Berner mithalten. Leidtragende der starken Besetzung waren unter anderem die beiden Berner Matthias Glarner und Willy Graber, die mit Niederlagen im sechsten Gang den hochdotierten Brünig-Kranz verfehlten. Während Glarner gegen Marcel Mathis verlor, musste Graber das bessere Ende dem Lungerer Peter Imfeld überlassen. Für beide war die Niederlage bitter, da sie daneben einen starken Wettkampf zeigten. Dennoch hat der Brünig aufgezeigt, dass die Berner den in den vergangenen Jahren entstandenen Rückstand gegen die Innerschweizer aufgeholt haben und in Frauenfeld sicher an vorderster Front mitreden können. Werner Frattini>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch