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Marc Jost ist erster Ersatz

Region ThunWenig hat

EVP-Grossrat Marc Jost erzielte total 21638 Stimmen, davon 1809 alleine in Thun. Damit schaffte es der Theologe auf den ersten Ersatzplatz hinter der Bisherigen Marianne Streiff-Feller aus Oberwangen. Falls Streiff in der nächsten Legislatur vorzeitig zurücktritt, rutscht Jost also nach und würde damit der Stadt Thun zu einem zweiten Nationalratsmandat verhelfen. Zum Vergleich: Vor vier Jahren war Jost mit 12092 Stimmen noch auf dem 5.Platz der EVP-Stammliste gelandet. Die Thuner BDP-Gemeinderätin Ursula Haller wurde klar wiedergewählt. Sie konnte im Vergleich zu den Wahlen vor vier Jahren in der Stadt Thun deutlich zulegen. 2007, als Haller noch auf der SVP-Frauenliste angetreten war, reichte es für 4620 Stimmen. Damals büsste sie im Vergleich zu den vorherigen Nationalratswahlen rund einen Drittel der Stimmen ein. Am Sonntag nun machte sie in Thun 5203 Stimmen, und im Kanton steigerte sie sich gar von 103048 auf 108204 Stimmen. Interessant ist: Haller erhielt in Thun aus allen Parteilagern Stimmen (rund 1400) und wurde damit ihrem Ruf als Panaschierkönigin einmal mehr gerecht. Nur auf dem 19.Platz der BDP-Liste landete hingegen der Uetendorfer Grossrat Mathias Kohler (37082 Stimmen). SVP mit zwei Sitzen, aber Mit Adrian Amstutz (Sigriswil) und Albert Rösti (Uetendorf) hat die SVP in der Region Thun gleich zwei Sitze geholt. Falls Amstutz die Wiederwahl in den Ständerat schafft, geht ein Sitz wieder verloren. Nachrutschen würde Jean-Pierre Graber aus Neuenstadt. Grossrat Samuel Graber (Horrenbach) landete mit 85309 Stimmen auf dem 13. und damit 5.Ersatzplatz. Grossrätin Elisabeth Schwarz-Sommer (Steffisburg) reichte es zum 22. und Grossrat Ueli Jost (Thun) zum 26. und damit letzten Platz auf der SVP-Liste. Die Thuner Gemeinderätin Marianne Dumermuth erreichte auf der SP-Frauenliste mit 23929 Stimmen (1878 in Thun) den 16.Platz. Grossrat Patric Bhend reichte es auf der SP-Männerliste mit 21474 Stimmen (1905 in Thun) nur zum 12.Platz. Vor vier Jahren war er noch auf dem 7.Platz gelandet. Die FDP-Kandidaten aus der Region erzielten eher magere Resultate: Der Thuner Stadtrat Peter Dütschler erzielte mit 18806 Stimmen (1617 in Thun) den 14.Rang. Peter Fischer aus Hilterfingen, CEO der Visana, erreichte trotz aufwendigem Wahlkampf nur den 21. und der Oberhofner Gemeinderat Patrick Minder den 23.Platz. Ein beachtliches Resultat erzielte die grüne Stadträtin Andrea de Meuron mit 22451 Stimmen (1558 in Thun), was ihr den 12.Platz einbrachte. Roland Drenkelforth>

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