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Manöver zur Abschreckung

Die USA und Südkorea haben ein gemeinsames Militärmanöver ab dem 25. Juli angekündigt. Es soll Nordkorea abschrecken.

Mit einer grossen Militärübung wollen die USA und Südkorea Nordkorea in die Schranken weisen. «Diese defensiven gemeinsamen Übungen sollen eine klare Botschaft an Nordkorea senden, dass es sein aggressives Verhalten einstellen muss, und dass wir unsere Verteidigungsfähigkeiten ausbauen werden», erklärte US-Verteidigungsminister Robert Gates gemeinsam mit seinem südkoreanischen Kollegen. Südkorea wirft dem nördlichen Nachbarn vor, am 26. März das südkoreanische Kriegsschiff «Cheonan» mit einem Torpedo versenkt zu haben. Dabei ertranken 46 Seeleute. Nordkorea bestreitet dies, hat sich aber nicht zu den konkreten Indizien geäussert. Die USA stellten sich demonstrativ an die Seite Südkoreas und schickten den atomar angetriebenen Flugzeugträger «George Washington» dorthin. Nach Angaben der Streitkräfte beider Länder beteiligen sich an dem Seemanöver bis Mittwoch nächster Woche im Japanischen Meer rund 20 Kriegsschiffe, 200 Flugzeuge und 8000 Soldaten. Weitere Übungen vor der West- und Ostküste Südkoreas sollen in den nächsten Monaten folgen. Heute wird zudem US-Aussenministerin Hillary Clinton in Südkorea erwartet. Gemeinsam mit Gates wird sie vor ihren politischen Gesprächen die Entmilitarisierte Zone besichtigen, die die beiden koreanischen Staaten trennt. Damit wollten sie daran erinnern, wie brüchig der Frieden in der Region ist, sagte Gates. Zwischen Nord- und Südkorea besteht seit dem Krieg von 1950 bis 1953 lediglich ein Waffenstillstand. Ein Friedensvertrag wurde nie geschlossen. sda>

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