Zum Hauptinhalt springen

Männer am Meer gingen vor Anker

InterlakenAm Samstag machten die Männer am Meer

Neun Männer standen am Samstagabend am Meeresstrand respektive auf der Bühne. Im Gepäck hatten sie ihre neue CD «Mit Absicht», welche im «Anker» zu einer Vortaufe kam. Die richtige CD-Taufe findet am nächsten Wochenende im Bierhübeli in Bern statt. Was steckt hinter dem CD-Namen? Es gibt eine A-Sicht und eine B-Sicht – fügt man beides zusammen, so ergibt sich daraus die «ABsicht». Irgendwie typisch für die Band. Witz, Humor und Wortspielereien findet man bei ihnen in allen Songs und auch auf der Bandhomepage: Die Männer am Meer sind «zwei Kapitäne und sieben Matrosen, die vorgeben, alles gesehen und trotzdem kaum etwas begriffen zu haben. Sie haben mehr Fragen als Antworten: spielfreudig, schelmisch, herzhaft und herzlich frech.» Ausflug nach SüdamerikaDer Publikumsaufmarsch hielt sich an diesem Abend in Grenzen. Der Konzertsaal Anker war nur zur Hälfte gefüllt. Viele Gespräche drehten sich vor dem Konzert um ähnliche Themen: «Kennst du die Band?», «Hast du die schon mal gehört?» Und tatsächlich kennt man die Gesichter von Männer am Meer, setzen sie sich doch unter anderem aus Bands wie Kummerbuben, Churchhill, Wurzel 5 und Tomazobi zusammen. «Aafa isch no easy, aber dranne bliibe e Kunscht.» Mit diesen Worten begann das Konzert. Und die Männer am Meer setzten diese Worte auch in ihre Musik um. Mit Songs wie «I bringe dir der Wind», «Du schaffsch, i Ferie» schafften sie es, alle Anwesenden auf die Reise mitzunehmen. «Böötli» – das Lied mit dem eher melancholisch-depressiven Text, der mit seinem groovigen Sound und dem mitreissenden Bläsersatz den Zuhörern eher vorgaukelt, dass man an einem Fest irgendwo im sonnigen Südamerika war und nicht im kühl-nassen Interlaken. Entertainer und Musiker Dies sind die Zutaten von Männer am Meer, die sie zu einem Liveerlebnis werden lassen. QC, der mit einer augenzwinkernden, witzigen Geschichte während Minuten die Anwesenden durch schweizerisches Musikschaffen führte. Oder Ramon, den man sich auch sehr gut in einem Zirkus vorstellen könnte – obschon: Er gefiel ganz gut als Kapitän. Zusammen mit den instrumental versierten Matrosen ergibt sich ein musikalisches Paket, welches zu einem genussvollen und eindrücklichen Konzerterlebnis wurde. Männer am Meer, das ist auch Pop, Reggae, Funk, Ska, Hip-Hop gut zu einer Einheit vermischt und grandios aufgekocht und zubereitet. Wer nicht da war, hat sicher etwas verpasst. Zumindest einen gemeinsamen, entspannenden Abend am Meer. Urs HoferInfos und Tourplan unter: www.maennerammeer.ch>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch